Schasching zu "Gesundheitsförderungstagen": Nicht einmal Tropfen auf den heißen Stein

Wien (SK) Nach der Kürzung des Turnunterrichts in vielen Schulen versuche die Gesundheitsministerin das Steuer herumzureißen. "Gesundheitsförderungstage" ab der achten Schulstufe sollen das kompensieren, was mangels Turnunterricht an Gesundheitsvorsorge verloren geht. Für die Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, ein "unzureichendes Manöver". ****

"Ministerin Rauch-Kallat bietet den jungen Menschen nicht einmal den sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie meint, dass mit Gesundheitsförderungstagen für 14-jährige die fehlenden Turnstunden und mangelnde Bewegung von klein auf kompensiert werden können." Für die Sportpolitikerin führt kein Weg an regelmäßigem Turnunterricht in den Schulen vorbei. "Hier muss die Politik die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Kooperationen mit dem organisierten Vereinssport sind ein Weg, wie man Schule und Sport wieder enger verknüpfen kann. Das dürfte auch der Sport-Staatssekretär erkannt haben, leider fehlen in der Regierung aber anscheinend einheitliche Konzepte. Was zur Zeit geschieht, ist nicht einmal Kosmetik." (Schluss) se/mm

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