Lackner zu Hauptverband: Bundesregierung soll sich zur Selbstverwaltung bekennen

Wien (SK) Die Gesundheitspolitik "muss für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft stehen" und "allen Österreichern einen gleichen Zugang gewähren", sagte SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner am Mittwoch im Nationalrat. ****

Bei den letzten beiden Events der Gesundheitsdialoge sei die "Problematik des Hauptverbandes" als einer der "unbefriedigenden Bereiche" innerhalb des Gesundheitswesens deklariert worden, sagte Lackner. Der Hauptverband müsse neu organisiert werden, da sich "nicht verfassungskonforme Organe" derzeit mit der Gesundheitspolitik beschäftigen würden, stellte Lackner klar. "Die Bundesregierung sollte sich jetzt schon klar zu einer Selbstverwaltung bekennen", sagte Lackner. Weitere Bereiche, die bei den Dialogen zu Sprache kamen waren die "Finanzierung der Krankenanstalten" sowie der Bereich des "Alterns in Würde", so Lackner. In diesem Zusammenhang habe der Bundeskanzler versprochen, 30.000 Krankenschwestern zu rekrutieren, doch "wie dieses Vorhaben umgesetzt werden soll, darüber herrscht Unklarheit". "Es könne nicht alles auf das AMS abgeschoben werden", stellte Lackner klar.

"Wir haben zwar ein gutes Gesundheitssystem, aber dennoch sind Reformen wichtig", erklärte Lackner. Ein Ziel sollte darin bestehen, "nicht eine Schwächung, sondern eine Stärkung des Gesundheitswesens zu erreichen", wozu ein "gleicher Zugang zur Basis und zur Spitzenmedizin gewährleistet werden muss", sagte Lackner. Das Gesundheitswesen stelle innerhalb der Sozialdemokratie einen wichtigen Bereich dar und "wir sind bereit, im Interesse des Menschen und der Gesundheitspolitik gemeinsam an Reformen zu arbeiten", schloss Lackner. (Schluss) gg

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