Leitl zur Pensionsreform: Eingeschlagenen Problemlösungsweg zügig fortsetzen

Heutiger "Runder Tisch" soll weiteres Procedere festlegen -Sozialpartner bringen sich aktiv in Gespräche über harmonisiertes Pensionskonto ein

Wien (PWK795) - Vor dem heute abends stattfindenden weiteren
Runden Tisch zum Thema Pensionsreform weist der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, darauf hin, dass die Wirtschaftskammer Österreich bereits im Februar 2003 gemeinsam mit dem ÖAAB ein Pensionskonto-Modell mit Harmonisierung aller Berufsgruppen und Wahlfreiheit für alle Beteiligten vorgelegt hat. Dies sei auch heute noch Basis der Vorstellung der Wirtschaftskammer.

Grundsätzlich sind sich die Sozialpartner als Basis der weiteren Verhandlungen einig, dass es nach 45 Erwerbsjahren 80 Prozent Pension mit dem 65. Lebensjahr geben soll. Auch über den Steigerungsbetrag von 1,78 Prozent der jährlichen Beitragsgrundlage herrscht in Bezug auf das Pensionskonto Einigkeit. Was die konkrete Ausgestaltung etwa des Pensionskontos bzw. Fragen der Anrechnung von Ersatzzeiten bzw. Beitragsgrundlage und Übergangsrecht betrifft, wurden von den Sozialpartnern mehrere generelle Lösungsvarianten und Eckpunkte angedacht.

In Vorbereitung der bisherigen "Runden Tische" zur Pensionsreform haben die Sozialpartner in den vergangenen Monaten gemeinsam mit Experten der Bundesregierung in 10 Gesprächsrunden alle wichtigen Aspekte eines harmonisierten Pensionsrechts für alle Erwerbstätigen sowie Lösungsmöglichkeiten erörtert. Leitl: " Mit dieser aktiven Mitarbeit haben die Sozialpartner nicht nur Problembewusstsein und Lösungskompetenz bewiesen, sondern auch gezeigt, dass sie sich an einer konstruktiven Lösung zur nachhaltigen Sicherung des Pensionssystems konstruktiv beteiligen. Es liegt nun an der Bundesregierung, heute das weitere Procedere, weitere Schritte in Richtung eines einheitlichen Pensionskontos für alle festzulegen." (RH)

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