WOLFMAYR: BOOMENDER FACHHOCHSCHULSTUDIEN-SEKTOR WIRD NEUEN BEDÜRFNISSEN ANGEPASST

ÖVP-Kultursprecherin zum Fachhochschulstudien-Gesetz

Wien, 12. November 2003 (ÖVP-PK) Das neue Fachhochschulstudiengesetz (FHStG) stellt einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung des Fachhochschulwesens dar. Der interessante und nach wie vor boomende Fachhochschulsektor ist in ständiger Entwicklung und muss neuen Bedürfnissen laufend angepasst werden. Die neuen Maßnahmen, die vor allem die Qualitätssicherung betreffen, sollen beitragen, dass der Fachhochschulbereich sich weiter profiliert und so für Studierende, die zielgerichtet auf einen raschen Abschluss in innovativen Berufszweigen mit teilweise sehr guten Berufschancen hinarbeiten, noch interessanter wird. Das erklärte ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr heute, Mittwoch, anlässlich der Behandlung des FachhochschulStudiengesetzes im Plenum des Nationalrates. ****

Durch dieses Gesetz wird z.B. jeder Erhalter verpflichtet, ein eigenes Qualitätsmanagementsystem zu etablieren. Dementsprechend wird die Verantwortung des Fachhochschulrates zur Gewährleistung von Standards für die Durchführung dieser Evaluierungen eindeutig klargestellt. Weiters werden die gesetzlichen Grundlagen für Doppel-Diplomprogramme, den Zusatz zum Diplom (das sog. Diploma Supplement) und die Festlegung der Höhe der Studienbeiträge ins FHStG integriert, führte Wolfmayr aus.

POSITIVE ERFAHRUNGEN MIT FH JOANNEUM GRAZ

Schon bisher habe es eine äußerst dynamische Entwicklung im FH-Bereich mit sehr positiven Ergebnissen gegeben. In diesem Zusammenhang berichtete Wolfmayr von persönlichen Erfahrungen an der Fachhochschule Joanneum in Graz, wo sie in der Doppelrolle als Künstlerin und Politikerin eingeladen war. "Ich habe mich bei diesen Anlässen von der kreativen Atmosphäre und vom kunst- und kulturfreundlichen Klima überzeugen können."

Es gehe darum, wie man mit seinen kreativen Leuten und den vorhandenen Ressourcen umgehe - Ideen nicht nur theoretisch zu verbreiten, sondern auch ganz praktisch Raum und Fläche zur Verfügung zu stellen, Veranstaltungen zu organisieren, sich als Fachhochschule zur interessanten Ausstellungsfläche, zur Galerie zu entwickeln. "Auch das ist ein Zeichen und Symbol dafür, dass man nicht nur lehrt, sondern direkt in die Praxis einsteigt und lebendigen Austausch unter teilweise ganz jungen Künstlerinnen und Künstler praktisch ermöglicht. Auch so wird Qualität nach außen sichtbar, spürbar, erlebbar", betonte Wolfmayr abschließend.
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