GPA Jugend: ÖBB-Beschäftigte kämpfen für alle ÖsterreicherInnen

GPA Jugend solidarisch mit streikenden EisenbahnerInnen

Wien (GPA/ÖGB). "Der Eingriff in privatrechtliche Verträge per Gesetz ist ein massives zentrales Problem, welches alle ÖsterreicherInnen gleichermaßen betrifft", stellt Christian Jammerbund, Bundesjugendvorsitzender der GPA fest.++++

"Die EisenbahnerInnen im Arbeitskampf verdienen nicht nur unsere hundertprozentige Rückendeckung, sondern sind vielmehr auf unser Verständnis und unsere Mitarbeit als potenzielle Kunden der Bahn angewiesen", so Jammerbund. "Die rund 15.000 SchülerInnen, StudentInnen und Lehrlinge in der GPA Jugend stehen jedenfalls hinter den streikenden EisenbahnerInnen. Sie kämpfen auch für unsere Zukunft!"

Zur Eisenbahn-Hetzkampagne der liberalisierungswütigen Bundesregierung meint Jammerbund: "Die Logik und die Mechanismen des freien Marktes sind bekannterweise problematisch genug in der Privatwirtschaft. Auf die ÖBB als 'Dienstleister des Allgemeinwohls' sind diese profitorientierten Credos - Zerschlagung, Deregulierung, Liberalisierung, Filetierung von Gewinn bringenden Unternehmensteilen - keinesfalls anwendbar."

Die GPA Jugend hält in diesem Zusammenhang fest, dass Eisenbahnen im Allgemeinen niemals als Gewinn bringende Unternehmungen konzipiert waren, sondern eine zentrale infrastrukturelle Rolle in einer modernen Gesellschaft darstellen.

In Richtung der glücklosen und in neoliberale Dogmen verbohrten Bundesregierung meint Jammerbund: "Wer 'A' sagt, muss nicht unbedingt auch 'B' sagen. Man kann auch eingestehen, dass bereits 'A' falsch war!"

ÖGB, 12. November 2003
Nr. 947

Rückfragen & Kontakt:

GPA Jugend
Andreas Kolm
Telefon: (01) 313 93-230
Mobil: 0676/817 111 230
eMail: andreas.kolm@gpa.at
http://www.gpa.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0010