Wirtschaftskammer Niederösterreich: Osteuropa-Kaufkraftstromzufluss-Studie bringt Rekordergebnis:

Trend zu Luxus- und Erlebniseinkauf

Wien (OTS) - Eindeutig positiv zu Buche schlägt sich das Ergebnis einer von den Wirtschaftskammern Wien und Niederösterreich in Auftrag gegebenen Kaufkraftstromzufluss-Studie aus Osteuropa:

Insgesamt 476 Millionen Euro betrugen in Niederösterreich die Gesamtausgaben der Besucher aus Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen! Gegenüber dem Vergleichszeitraum vor drei Jahren entspricht dies einem Zuwachs von 26 Prozent!
In der Rangfolge der einkauffreudigsten Nachbarländer hat Ungarn die Slowakei abgelöst: 106,3 Millionen Euro haben die Ungarn für Einkäufe in Niederösterreich ausgegeben.

Zwei bestimmende Trends lassen sich aus der Untersuchung ableiten:
Der erste geht in Richtung Luxusgüter! Der Anstieg bei Kaufkraft und Lebensstandard in unseren Nachbarländern hat auch in Niederösterreich zu einer verstärkten Nachfrage von Luxus- und Freizeitartikeln geführt. So gibt es bei der Warengruppe "Spielwaren, elektronische Spiele" eine Zuwachsrate von fast 400 Prozent!

Der zweite Trend betrifft den Erlebniseinkauf! "Unsere Nachbarn lernen das Bundesland Niederösterreich zunehmend als touristische Destination zu schätzen!", freut sich Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. So konnte bei den "Eintritten" mit 25 Prozent - nach dem Bereich "Einkauf" - die zweithöchste Steigerung erreicht werden.

Welche Schlüsse lassen sich noch aus der Untersuchung ziehen? "Wermutstropfen ist und bleibt die noch immer einseitige Konzentration auf wenige Einkaufstandorte!", merkt Zwazl an. So konnte die Shopping City Süd (SCS) wieder "das mit Abstand größte Stück vom Kuchen holen".

Beispiele mit Vorbildwirkung

Mit Blickrichtung EU-Erweiterung ermuntert Zwazl "die Chancen zu nutzen, die sich aus der neuen Europaregion Mitte mit ihren 6,3 Millionen Einwohnern ergeben!" Die Niederösterreich Werbung gehe jedenfalls mit gutem Beispiel voran und setze einen Schwerpunkt auf diese Märkte.

Ein in dieser Hinsicht vorbildlicher Leitbetrieb sei die Therme Laa. Fast 20 Prozent der Besucher kommen bereits aus Tschechien! "Hier wird die EU-Erweiterung bereits gelebt!", lobt Präsidentin Zwazl. Aber auch kleinere Betriebe hätten enorme Vorbildwirkung, wenn es darum geht, Grenzen in den Köpfen der Menschen abzubauen! "Wie etwa der Sportartikelhändler in Gmünd, welcher bereits 40 Prozent seines Umsatzes mit tschechischen Kunden tätigt."

Um noch ganz reale Verständigungsprobleme abzubauen, gibt es von Wirtschaftskammer und Land spezielle Sprachangebote:
Konversationskurse, welche ganz auf die Bedürfnisse der Gastronomie zugeschnitten sind.

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