Richard Lugner in NEWS: "Ich sperre meine Baufirma zu."

Der Baumeister spricht erstmals seit dem Finanz-Crash über das bittere Ende seiner Firma. Plus: Die Soap "Die Lugners" auf atv+ wird fortgesetzt.

Wien (OTS) - Im ersten Interview nach dem Auftauchen der Finanzprobleme seiner Baufirma äußert sich Richard Lugner in NEWS zur Lage seines Betriebes. Das Unternehmen, so der 72Jährige, beschäftige derzeit nur mehr rund 30 Mitarbeiter und werden demnächst zusperren. Dazu "Mortel" im Originalton: "Ich hab jetzt nur mehr zwei Baustellen. Und wenn di fertig san, sperr i die Firma zu."

Schon vor zwei Jahren, so gesteht Lugner ein, hat er eine seiner Immobilien im Wiener Nobelbezirk Hietzing verkaufen müssen, "um der Baufirma Geld zuzuführen." Auch eine Abdeckung der Gläubigerforderung durch einen Verkauf der "Lugner-City" dürfte sich schwierig gestalten. Grund: Entgegen früheren Meldungen hält Lugner nicht einmal mehr jene zehn Prozent am Shopping-Tempel. Das ganze Unternehmen sei längst "zu 100 Prozent in eine Stiftung eingebracht worden."

In dem NEWS-Interview gesteht der Familienvater Lugner auch ein, Vater einer unehelichen Tochter zu sein. Lugner, ungeschminkt: "Mit der Schauspielerin Sonja Jeannine. A Madl. I hob sie bisher nur dreimal gsehn."

Aus dem öffentlichen Leben will sich Lugner dennoch nicht ganz zurückziehen. Eine weitere Staffel der Kult-Soap "Die Lugners" auf atv+ ist bereits fixiert, was auch Programmchef Markus Andorfer bestätigt.

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