Bartenstein: Enormer Schaden für Wirtschaftsstandort Österreich durch ÖBB-Streik

Gewerkschaft nimmt hunderttausende Arbeitnehmer in Geiselhaft

Wien (BMWA/OTS) - Als "enormen Schaden für den Wirtschaftsstandort Österreich" bezeichnete Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein heute, Mittwoch, den von der Eisenbahner-Gewerkschaft initiierten Streik bei den ÖBB. Die Gewerkschaft nehme mit ihrer starren Haltung nicht nur Teile der eigenen Belegschaft, sondern vor allem hunderttausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ganz Österreich in Geiselhaft. Diese Linie der Gewerkschaft sei "wirtschaftsfeindlich und schädigt den Standort. Damit werden Arbeitsplätze gefährdet", so Bartenstein.

Es könne nicht sein, setzte der Minister fort, "dass hunderttausende qualifizierte Mitarbeiter in der Privatwirtschaft durch einen offensichtlich politisch motivierten Streik in einem geschützten Bereich Schaden erleiden". Es sei nicht nachvollziehbar, dass der ÖGB für Privilegien streike, die die Mehrheit der österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, etwa die Leistungsträger in den zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben, nicht genieße.

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