ÖAMTC-Erhebung: 75 Prozent der Autolenker in Wien auch am Streiktag alleine unterwegs

Verkehrsaufkommen zwar stärker, Chaos blieb aber aus

Wien (ÖAMTC-Presse) - Der ÖBB-Streik ließ die Pendler vermehrt mit ihren Autos fahren, ein Verkehrschaos blieb aber dennoch aus. Deutlich mehr Fahrgemeinschaften wurden am heutigen Tag trotz des ÖBB-Streiks aber nicht gebildet. Wie eine ÖAMTC-Blitz-Erhebung heute früh in Wien ergeben hat, waren drei Viertel der Autolenker alleine in ihren Fahrzeugen unterwegs. In lediglich 25 Prozent der Autos saßen zwei oder mehrere Personen. Im Gegensatz dazu hat eine erst im September durchgeführte Club-Erhebung gezeigt, dass 80 Prozent der Autofahrer alleine im Wagen unterwegs gewesen sind.

"Die Autofahrer haben sich gut auf den ÖBB-Streik eingerichtet. Obwohl das Verkehrsaufkommen heute deutlich stärker war als am Streiktag Dienstag vergangener Woche, ist ein Chaos auf den Straßen ausgeblieben. Der Grund: Viele Pendler sind wiederum früher oder später als sonst zu ihren Arbeitsplätzen gefahren. Der Verkehr hat sich daher zeitlich aufgeteilt. Darüber hinaus dürften sich viele Arbeitnehmer für den heutigen Tag freigenommen haben", erklärt Helmut Beigl von der ÖAMTC-Informationszentrale.

Der innerstädtische Verkehr in Wien lief ruhig ab. "Viele der Pendler benutzten die Park&Ride-Anlagen, um dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihren Arbeitsplätzen zu kommen", sagt Beigl. Außerdem wurden die billiger angebotenen Tagesparkplätze in Garagen bei U-Bahn-Anschluss gut angenommen.

Wie es morgen mit der Verkehrssituation in und rund um Wien aussehen wird, lässt sich nur schwer prognostizieren. "Die Verkehrsexperten des Clubs gehen aber davon aus, dass sich das Verkehrsaufkommen am morgigen Donnerstag ähnlich wie heute gestalten wird.. Für zusätzliche Behinderungen dürfte allerdings die Baustelle auf der A 23, der Südost Tangente, sorgen, die heute in der Nacht eingerichtet wird", sagt Beigl.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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