Haberzettl: EisenbahnerInnen werden unter Druck gesetzt

Eisenbahnergewerkschaft warnt Verkehrsministerium vor politischer Eskalation

Wien (GdE/ÖGB). Die Eisenbahnergewerkschaft wies Dienstag darauf hin, dass die MitarbeiterInnen der ÖBB in einem so genannten "Topmail" vom ÖBB-Vorstand mit Schadenersatzforderungen und Entlassungsdrohungen unter Druck gesetzt werden. +++++

Aus informierten Kreisen sei bekannt geworden, dass diese Drohungen des ÖBB-Vorstands über Auftrag der politischen Führung des Infrastrukturministeriums erfolgten, sagte GdE-Vorsitzender Wilhelm Haberzettl. Dieser Versuch, die
ÖBB-MitarbeiterInnen in einer Streiksituation derart unter Druck zu setzen, werde von der Gewerkschaft als ungeheuerlich zurückgewiesen. Haberzettl warnte die politischen Verantwortlichen des Bundesministeriums ausdrücklich vor einer Eskalation bei der politischen Verfolgung von DienstnehmerInnen und wies darauf hin, dass mit solchen Drohungen die europäische Sozialcharta verletzt würde.
(Schluss)

ÖGB, 12. November 2003
Nr. 943

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