Start der Bürger-Arbeitsgruppen zur Neugestaltung der Gumpendorfer Straße

SP-BV Kaufmann ist zufrieden über den Beginn der Diskussionen

Wien (SPW-K) - "Die Gumpendorfer Straße soll lebenswerter für die Anrainer werden. Und die ansässigen Geschäfte sollen durch eine neugestaltete Straße gestärkt werden" beschreibt SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann die Ziele ihrer Initiative zur Attraktivierung der Gumpendorfer Straße. Nach einer Auftaktveranstaltung im September haben Anfang dieser Woche erstmals Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themenbereichen getagt.

"Bei der Auftaktveranstaltung war ich überrascht und froh über das große Interesse der Mariahilfer an ihrer Gumpendorfer Straße. Um besser diskutieren zu können, haben die Teilnehmer mehrheitlich den Wunsch geäußert, in Arbeitsgruppen zu beraten", schildert Kaufmann den Verlauf der bisherigen Diskussion.

In einer Arbeitsgruppe sitzen die unmittelbaren Bewohner der Gumpendorfer Straße. In der anderen Arbeitsgruppe diskutieren die Geschäftsleute der Gumpendorfer Straße und jene Personen, die nicht unmittelbar in der Gumpendorfer Straße wohnen. Montag und Dienstag dieser Woche haben die ersten Gespräche stattgefunden.

Knackpunkt zwischen den Arbeitsgruppen ist der Verkehr. Während sich die Anrainer eine möglichst umfangreiche Verkehrsberuhigung wünschen, fordern einige Geschäftsleute freie Zufahrt und Parkplätze vor ihren Geschäften. "Für beide Anliegen habe ich vollstes Verständnis. Es muss aber ein Mittelweg gefunden werden. Das erwarte ich mir von diesem Diskussionsprozess", sagt die Bezirksvorsteherin.

Um rasch zu Ergebnissen zu kommen, setzt Kaufmann professionelle Moderatoren ein. Diese sorgen auch dafür, dass laufend ein Abgleich zwischen den Arbeitsgruppen stattfindet. "So wird gewährleistet, dass sich keine der Arbeitsgruppen benachteiligt fühlt und meint, ihre Ergebnisse würden nicht berücksichtigt", sagt die Bezirksvorsteherin.

Bis spätestens Juni 2004 sollen die Arbeitsgruppen ihre Wünsche und Ideen in einem gemeinsamen Konzept zusammenfassen. Dann wird auf politischer Ebene beraten, wie die Vorschläge der Anrainer und der Gewerbetreibenden umgesetzt werden können. "Ich lege großen Wert darauf, dass die Diskussion die Anliegen aller Betroffenen berücksichtigt und niemand ausgeschlossen wird", sagt Kaufmann abschließend.

Nähere Infos zu den Arbeitsgruppen Gumpendorfer Straße:
Büro der Bezirksvorstehung Mariahilf
Tel.: 588 21/06 111
www.mariahilf.wien.at

Diskussionen im Internet-Forum unter
www.wien.gv.at/mariahilf-forum/

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