Verzetnitsch zu Bundeskanzler Schüssel: "Wir sind jederzeit gesprächsbereit"

Bundeskanzler Schüssels Aussagen entsprechen nicht den Tatsachen

Wien (ÖGB). Dass ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch am Dienstag auf ein Gesprächsangebot von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zur ÖBB nicht einmal geantwortet habe, entspräche nicht den Tatsachen, stellte der ÖGB-Pressedienst heute früh in einer Aussendung fest. Tatsache sei vielmehr, dass der ÖGB und seine Gewerkschaften immer gesprächsbereit sind und wenn notwendig, auch rund um die Uhr zur Verfügung stehen.++++

Wenn Bundeskanzler Schüssel an einer wirklichen Lösung des ÖBB-Konflikts Interesse habe, dann können Gespräche darüber stattfinden. "Gespräche unter dem Diktat, dass an den Eckpunkten der ÖBB-Reform nicht gerüttelt werden darf, sind aber reine Zeitverschwendung", sagt Verzetnitsch.

Der ÖGB sei jederzeit zu Verhandlungen bereit, allerdings müssen sie ernsthaft geführt werden. Im übrigen sei das politische Geplänkel Schüssels hinlänglich bekannt, erinnert der ÖGB-Pressedienst an die Verhandlungen zum so genannten "Pensionssicherungsgesetz". Die Aussagen Schüssels, dass der ÖGB zu keinen Gesprächen bereit ist, entspricht keinesfalls den Tatsachen. "Wenn der Bundeskanzler bereit ist, können die Gespräche für eine vernünfte ÖBB-Lösung sofort beginnen", so Verzetnitsch. (ew/kr)

ÖGB, 12. November 2003
Nr. 941

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