Lopatka: Wer streikt, verliert!

ÖVP-Helpline und Diskussionsforum für ÖBB-Streikopfer

Wien, 12. November 2003 (ÖVP-PK) Kein Verständnis für den ÖBB-Streik zeigte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. "Wir lassen uns vom Streik weder einschüchtern, noch einbremsen", so Lopatka bei einer Verteilaktion der ÖVP vor dem Parlament. Der ÖVP-Generalsekretär betonte, dass Diskussionen im Parlament zu führen seien und nicht durch Streiks auf dem Rücken der Kunden und vor allem der Schulkinder ausgetragen werden dürfen. Denn, "wer streikt, verliert", so Lopatka. *****

Laut einer jüngsten Umfrage sprechen sich 80 Prozent der Österreicher dafür aus, dass eine Reform der ÖBB notwendig ist. "Diese Meinung ist uns wichtig und daher handeln wir im Sinn der Österreicher", so Lopatka. "Auf unserer Homepage www.oevp.at haben wir neben den wichtigsten Informationen zur Reform ein Diskussionsforum eingerichtet. Hier können die Österreicher ihre Meinung kundtun." Auch eine "Helpline" für Streikopfer sei eingerichtet worden. "Unter 0800 20 21 00 hören wir uns Ihre Sorgen an und versuchen Hilfestellungen bei Problemen zu geben. Für uns ist ganz klar, wir brauchen eine ÖBB NEU - Wann, wenn nicht jetzt!", so Lopatka.

Auf den Argumentationskarten, die heute im Zuge der ÖVP-Verteilaktion ausgeteilt wurden, seien klar die Ziele der ÖBB-Reform zusammengefasst. "Wir wollen aufzeigen, was die Reform den ÖBB und den Kunden bringt." Die ÖVP wolle den Bestand der Bahn für die Zukunft sichern. "Wir wollen die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn steigern. Die ÖBB dürfen kein Konsumschicksal erleiden. Wir wollen Komfort für die Kunden haben. Wir sind für attraktive Verbindungen, modernes Service-Denken und für eine leistbare Bahn", betonte der ÖVP-Generalsekretär.

Wer gegen diese Reform auftrete, könne kein Interesse an den ÖBB und an seinen Mitarbeitern haben, sondern verfolge ausschließlich Eigeninteressen. Die Gewerkschaft betreibe offenbar Machtspiele und wolle ihre Sonderrechte auf Kosten der Kunden und des Wirtschaftsstandortes Österreich verteidigen. "Doch: Wer streikt, verliert!", so Lopatka abschließend.

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