ARBÖ: Staus an den Stadteinfahrten!

Umfangreiche Behinderungen rund um die Landeshauptsädte

Erwartungsgemäß zeigten die Streikmaßnahmen ihre Auswirkungen im Individualverkehr. Zahlreiche Pendler waren gezwungen, auf ihre Autos auszuweichen. Schon vor 6 Uhr morgens, also deutlich früher als üblich, war erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den Hauptverkehrsrouten zu verzeichnen.

Autobahnen standen still=

Auf zahlreichen Autobahnen mussten sich die Lenker in Geduld
üben. Besonders deutlich spürbar waren die Behinderungen in Folge der Verkehrsüberlastung an zahlreichen Stadteinfahrten der Landeshauptstädte. Auf der A1, Westautobahn, kam es in Fahrtrichtung Linz zu erheblichen Verzögerungen ab Traun. Zum Nadelöhr wurde in Graz die A9, Pyhrnautobahn. Bei Graz/Nord reichte der Stau im Frühverkehr etwa zwei Kilometer. Der Verkehr auf der A2, Südautobahn, entwickelte sich gegen 9 Uhr ab Mödling bis zum Knoten Prater zu einer zählfließenden und teilweise still stehenden, 14 Kilometer langen Kolonne. In Wien war vor allem auf der A23, Südosttangente, und der A4, Ostautobahn, Geduld gefragt. Die A23 war Richtung Südautobahn zwischen dem Stadlauer Tunnel und dem Knoten Prater vollkommen überlastet. Im Zuge dessen kam es auch auf der A4 vor der Auffahrt zur Tangente zu erheblichen Behinderungen. Ab der Schrägseilbrücke ging es bestenfalls im Schritttempo weiter. In Innsbruck waren die Behinderungen speziell auf der A12 in beiden Fahrtrichtungen und der B171, Tiroler Bundesstraße, vor allen bei der Stadteinfahrt Innsbruck zu spüren.

Serienunfälle legten A22 lahm=

Nicht nur die spürbare Zunahme des Individualverkehrs verlangte
den Lenkern eine Menge Geduld ab, auch ein Serienunfall auf der A22 verschärfte die Situation erheblich. Die Donauuferautobahn musste für die Dauer der Bergungsarbeiten an der Unfallstelle auf Höhe Korneuburg/West in Fahrtrichtung Wien gesperrt werden. Binnen kürzester Zeit wuchs die Staulänge auf 14 Kilometer an. Auch auf der Ausweichstrecke, der B3, Donau Bundesstraße, waren die Auswirkungen des Serienunfalls spürbar, berichtet Gerald Schneider vom ARBÖ-Informationsdienst.

Aktuelle Verkehrsinformationen gibt es beim ARBÖ-Informationsdienst, im Internet unter www.verkehrsline.at bzw. www.arboe.at, oder über den ORF-Teletext auf Seite 431.

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