Missethon: Kunden bleiben auf der Strecke

ÖBB-Streik betrifft in erster Linie Schüler und Pendler

Wien, 12. November 2003 (ÖVP-PK) Der heutige Streik bei den ÖBB belege ganz klar, was für die Eisenbahnergewerkschaft im Zentrum des Interesses stehe: "Besitzstandswahren zum nur scheinbaren Wohl der ÖBB-Bediensteten und Machterhaltung für die Gewerkschaft sind alles, was zählt. Dass der Kunde und damit der eigentliche Adressat jeglicher Unternehmensleistung vollkommen und im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke bleibt, tangiert die Gewerkschaftsbosse nicht", zeigte sich heute, Mittwoch, ÖVP-Konsumentensprecher Abg.z.NR DI Hannes Missethon verärgert. Es sei den zehntausenden Pendlern, Schülern und weiteren Bahnkunden nicht zuzumuten, "am Nachmittag des Vortages zu erfahren, dass man am Folgetag nicht wie gewohnt zur Arbeit kommt, obwohl man - etwa als Jahreskartenbesitzer - dafür bezahlt." ****

"Die Kunden sind die Leidtragenden", so Missethon. "Die Befürworter des Streiks argumentieren ständig, dass die Mehrheit der Österreicher hinter ihnen steht. Aber die Wahrheit ist, dass keiner Verständnis dafür hat, dass auf dem Rücken der zahlenden Kunden ein Kampf ausgetragen wird." In Gegensatz zu den Gewerkschaftern habe sich die Regierung als kompromissbereit erwiesen. "Aber von Seiten der ÖBB-Gewerkschaft war stets nur ein 'Njet' zu hören. Und jetzt büßen tausende Kunden für die Sturheit Haberzettls und seiner Mitstreiter", so Missethon. "Diese Bahnkunden haben ein Recht darauf, das Geld für nicht erbrachte Dienstleistungen zurückerstattet zu bekommen." Daher forderte Missethon als Konsumentenschützer die ÖBB erneut auf, schnellstmöglich eine Hotline einzurichten und zu veröffentlichen, um den Fahrgästen die Möglichkeit zu geben, ihr Geld zurückzubekommen.

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