Hiesl: Lehrer sollen mehr in der Schule sein

Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter und ÖAAB-Chef in der Rundschau: "Lehrer werden für 40 Stunden bezahlt und sollen auch sichtbar sein."

Linz (OTS) - Aufhorchen lässt Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter und ÖAAB-Obmann Franz Hiesl in der aktuellen Ausgabe der Rundschau.

"Lehrer werden 40 Stunden bezahlt, sagen, dass sie auch 40 Stunden arbeiten. Ich möchte, dass sie auch 40 Stunden sichtbar sind. Vor-und Nachbereitung können auch in der Schule erfüllt werden", so Hiesl im Rundschau-Gespräch.

Eine Forderung, der Oberösterreichs Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer aber nichts abgewinnen kann: Dass Lehrer 40 Wochenstunden in den Schulen absitzen sollen, sei einfach "unrealistisch".

Anlass für die Diskussion ist der Vorschlag von Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber, der seinem öffentlichen Dienst längere Arbeitszeiten (42 Stunden) verpassen möchte.

Hiesl: "Was ich mit Blick auf die bayrische Forderung auf keinen Fall will, ist, unsere Mitarbeiter im öffentlichen Dienst schlechter zu stellen als die Kolleginnen und Kollegen in der Privatwirtschaft. Ich meine auch nicht, dass in reiner Arbeitszeitverlängerung Sparpotenziale liegen. Wir schaffen das mit neuer Organisation und höchster Effizienz mit der Folge kürzerer Entscheidungswege für Bürger und Betriebe."

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