Broukal zu ÖBB-Zerschlagung: Regierung muss endlich einlenken

Wien (SK) "Die Regierung muss bei ihren Plänen für die Zerschlagung der ÖBB endlich einlenken", forderte SPÖ-Abgeordneter Josef Broukal Montag nach dem Scheitern der Gespräche zwischen Eisenbahnergewerkschaft und der Regierung. In der öffentlichen Diskussion sei sich die österreichische Bevölkerung einig: "Die Bahn darf nicht zerschlagen werden, weil dies keine Verbesserungen bringt", so Broukal gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Eindrucksvoller als die vom Rechnungshof und von den drei Universitätsprofessoren für Eisenbahnwesen vorgebrachte Kritik und eindrucksvoller als die verunglückte Privatisierung der Bahn in Großbritannien könne man die Ablehnung der Regierungspläne nicht argumentieren, unterstrich der SPÖ-Abgeordnete. "Österreich braucht eine starke, einheitliche Bahn", so Broukal.

"Die Bundesregierung muss endlich von ihrem hohen Ross herunter und über die Zukunft der Bahn in ein vernünftiges Gespräch eintreten", fordert der SPÖ-Politiker. In ihrem Kampf gegen die Eisenbahner sei die Regierung und da besonders die ÖVP blind gegenüber den Bedürfnissen Österreichs - und zwar nach einer Bahn, die in Zukunft einen Großteil des Güterverkehrs erledigt und die im Personenverkehr attraktive Angebote machen kann.

"Ein Streik freut niemanden, aber noch selten war ein Streik gerechtfertigter als dieser - im Interesse Österreichs", schloss Broukal. (Schluss) ns

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