"Format" hat falsch recherchiert

GÖD-AHS-Lehrer zu Vorruhestand der Lehrer

Wien (OTS) - Die AHS-Lehrer in der GÖD begegnen Falschaussagen betreffend Ruhestandsbestimmungen für Lehrer in Form eines Briefes an die Zeitschrift "Format".

Im "Format" Nr. 45/03 vom 7. November 2003 wurde der Beitrag mit dem Titel "Nie mehr Schule" äußerst fehlerhaft recherchiert.

So wird behauptet, für Beamte gäbe es keinen Durchrechnungszeitraum. Das ist falsch. Die heuer wirksam gewordene Durchrechung wird jährlich angehoben und erreicht gleichzeitig mit dem ASVG-System im Jahr 2028 40 Jahre.

Weiters heißt es im Artikel wörtlich: "... wer mit 50 geht, bekommt nur 60 statt 80 Prozent seines Letztbezugs als Rente..." Richtig ist es vielmehr, dass eine solche Person mit etwa 40 Prozent des Letztbezuges rechnen kann.

Die Autoren schreiben: "Im Gegensatz zu den ASVG-Pensionisten, die nicht mehr als 309 Euro pro Monat dazuverdienen dürfen, um ihren Rentenanspruch nicht zu verlieren, gibt es für die rüstigen Frührentner aus dem Konferenzzimmer auch keinerlei Zuverdienstgrenzen."

Seit dem 1. Jänner 2001 gibt es das Teilpensionsgesetz, das die Kürzung des Ruhebezuges bei Zuverdienst regelt. Die im Artikel genannte Grenze von "309 Euro pro Monat" (genau 309,38 Euro im Jahr 2003) gilt für Beamte im Ruhestand genauso wie für ASVG-Pensionisten.

"Solche Fehler tragen dazu bei, Beamte zu verunglimpfen. Mit solchen falschen Behauptungen wird wieder eine Hetzjagd gegen die öffentlich Bediensteten - insbesonders gegen die Lehrer - in der Öffentlichkeit bewirkt", so AHS-Vorsitzende Eva Scholik.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Eva Scholik
Vorsitzende der Bundessektion
AHS-Lehrer in der GÖD

Mag. Dr. Eckehard Quin
Besoldungsreferent
Tel.: 01 / 405 61 48

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