Amon: Tumpel hat Neuerungen im Bildungssystem verschlafen

AK-Präsident soll sich konstruktiv an laufender Bildungsdiskussion beteiligen, anstatt über nicht existente Probleme zu lamentieren

Wien, 10. November 2003 (ÖVP-PK) Arbeiterkammerpräsident Herbert Tumpel will das Bildungssystem schlecht reden und kennt die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre schlicht und einfach nicht, sagte heute, Montag, ÖAAB-Generalsekretär ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon zu den jüngsten Aussagen des Arbeiterkammerpräsidenten von der Eröffnung des Dallinger-Symposiums. Die Qualität des österreichischen Bildungswesens werde von den Österreicherinnen und Österreichern geschätzt. "In einer kürzlich veröffentlichten 'Focus'-Umfrage zeigen sich 89 Prozent zufrieden und sehr zufrieden mit unserem Bildungssystem", so Amon. Es gebe keinen Grund, das hohe Ausbildungsniveau in Österreich schlecht zu reden. "84 Prozent der 25- bis 35-jährigen verfügen über einen weiterführenden Bildungsabschluss", sagte Amon. Im OECD-Durchschnitt sind es nur 74 Prozent. ****

"Seit 1995 wurden 26.000 zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen. Damit konnte die durchschnittliche Klassenschülerzahl von 25 sogar leicht auf 24,6 gesenkt werden", erklärte der ÖVP-Abgeordnete.

Das unentgeltliche Nachholen des Hauptschulabschlusses bis zum 18. Lebensjahr sei bereits im Juli beschlossen worden. "Auch die Fördermittel, die vom Bildungsministerium für Hauptschulabschlusskurse für Erwachsene zur Verfügung gestellt werden, wurden von 327.000 Euro im Jahr 1998 auf 2,4 Millionen Euro im heurigen Jahr angehoben", so Amon.

Angebliche Budgetkürzungen bei den Fachhochschulen seien ebenfalls völlig aus der Luft gegriffen. "Wenn Tumpel die Ausbildung der Jugend tatsächlich am Herzen liegt, dann soll er sich konstruktiv an der Qualitätsinitiative klasse:zukunft beteiligen und hier Vorschläge zu Weiterentwicklung unseres hervorragenden Bildungssystems einbringen, anstatt ständig zu lamentieren", schloss der ÖVP-Abgeordnete.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0006