Kossina: Umweltschutz kennt nur Gewinner

160 Expertinnen und Experten bei Umweltsymposion in Athen

Wien (OTS) - "Durch vorsorgenden Umweltschutz wird der olympische Gedanke erweitert", stellte Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina vergangenen Freitag bei der Eröffnung des Symposions für moderne Abfallwirtschaft "Gemeinsam in eine umweltgerechte Zukunft" in Athen fest: "Dabei sein ist alles, aber ernst genommener Umweltschutz kennt darüber hinaus nur Gewinner: zum einen die Bürgerinnen und Bürger, deren Lebensqualität es durch aktive Umweltpolitik zu sichern gilt, zum anderen die Wirtschaft, denn moderne Umwelttechnologie ist eine Wachstumsbranche mit riesigem Potenzial." Internationale Kooperationen seien dabei von entscheidender Bedeutung, so Kossina: "Wien gibt sein Know-How im Umweltbereich gerne weiter." Kommunikation sei aber niemals eine Einbahnstraße: "Auch wir lernen durch internationale Kontakte ständig dazu."

Bei dem von Athens Bürgermeisterin Dora Bakoyianni und Kossina initiierten und von "Bohmann Events", der "South East Europe Media Organisation" (S.E.E.M.O.) und der Tageszeitung "Express" organisierten Symposion diskutierten 160 Experten aus Österreich und Griechenland neueste Entwicklungen in der Abfallwirtschaft und der Abwasserbehandlung. Athens Vizebürgermeister Nicolaos Aspergis betonte, wie wichtig die Mentalität gerade im Bereich des Umweltschutzes sei: "Wir haben viel zu wenig Umweltbildung in unserem Land. Wir sind aber vom Umweltschutz überzeugt und wollen Athen der Welt bei den Olympischen Spielen als saubere Stadt präsentieren. Dabei können wir von Wien sehr viel lernen."

Großes Interesse an Wiener Weg in der Abfallwirtschaft

Insbesondere das Wiener Abfallwirtschaftskonzept stieß bei dem Symposion auf größtes Interesse. Kossina: "Wien geht seit Jahren einen konsequenten Weg in der Abfallwirtschaft: An erster Stelle stehen Bemühungen zur Abfallvermeidung gefolgt von zahlreichen Recycling-Projekten. Den Müll, der sich nicht vermeiden lässt, verwerten wir thermisch und erzeugen daraus umweltfreundlich Wärme und Energie." In vielen Gesprächen mit griechischen Kommunalpolitikern erläuterte Kossina in Athen das Wiener Konzept. Noch im Dezember wollen sich erste griechische Delegationen vor Ort von der hohen Qualität der Wiener Abfallwirtschaft überzeugen.

Umweltschutz ist wichtiger Wirtschaftsfaktor

"Wir stehen alle im internationalen Wettbewerb", betonte Kossina, "die Lebensqualität ist dabei ein nicht zu unterschätzender Faktor." Das gelte sowohl als wichtiger "weicher Faktor" bei Betriebsansiedlungen als auch im Tourismusbereich. "Nicht zuletzt", so die Umweltstadträtin, "ist Umweltschutz auch ein Wirtschaftsfaktor, der in der Zukunft noch deutlich an Bedeutung zunehmen wird: Moderne Umwelttechnologien schaffen und sichern zahlreiche hochwertige Arbeitsplätze in Forschung und Produktion."

Kooperation Athen-Wien geht weiter

"Ein gelungener Auftakt einer intensiven Zusammenarbeit im Umweltbereich", zog Kossina zufrieden Bilanz über das Symposion in Athen, das keine "Eintagsfliege" bleiben wird. Für das erste Halbjahr 2004 ist eine Folgekonferenz geplant, bei der konkrete gemeinsame Projekte im Mittelpunkt stehen werden. (Schluss) wög

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