Bleckmann: SPÖ mit ÖBB-Privilegienrittern unter einer Decke

Wien, 2003-11-10 (fpd) - Scharfe Kritik übte FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann an den heute von SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures angekündigten "Aktionstagen" in Zusammenhang mit der ÖBB-Reform. "Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Der SPÖ geht es bei der ÖBB-Reform nicht um die Sicherung des Unternehmens, sondern um das Wechseln von parteipolitischem Kleingeld auf dem Rücken der Steuerzahler", so Bleckmann. ****

Es sei bezeichnend, dass sich die SPÖ vor allem mit den Bonzen und Privilegienrittern innerhalb der Eisenbahnergewerkschaft ins Bett lege. Denn es seien genau jene SPÖ-Verkehrsminister und deren Erfüllungsgenossen in der Gewerkschaft gewesen, die diese Missstände durch jahrzehntelange Reformverweigerung zu verantworten hätten.

Auch die Kritik der SPÖ am neuen Dienstrecht, das klar zwischen den fleißigen Eisenbahnern und Privilegienrittern unterscheide, sei nicht nachvollziehbar. Bures sollte der Bevölkerung lieber erklären, warum sie soziale Ungerechtigkeiten wie das durchschnittliche ÖBB-Pensionsalter von 52 Jahren, die vielen Krankenstandstage oder die Dienstrechtsmehrkosten von 347 Millionen Euro verteidige, so Bleckmann. Für diese Privilegien könne nämlich niemand Verständnis haben, bekräftigte Bleckmann abschließend.

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