Acht Unternehmen für vorbildliches Umweltmanagement ausgezeichnet

EMAS-Konferenz und EMAS-Preisverleihung in der Kulturhauptstadt Graz

Wien/Graz (OTS) Im Rahmen der diesjährigen EMAS-Konferenz
wurden heute; Montag, acht Unternehmen mit dem EMAS-Preis 2003 für ihr vorbildliches betriebliches Umweltmanagement ausgezeichnet. Geehrt wurden die M-real Hallein AG (Hallein), Wagenhofer Reinigungsdienst//Kling Gebäudereinigung (Wien), MAN Steyr AG (Steyr), VOEST-ALPINE Stahl Donawitz (Leoben), Kärntnermilch (Spittal a.d.Drau), Mahle Filtersysteme (St. Michael), Autohaus Stipschitz (Maria Enzersdorf) und der Abwasserverband Anzbach Laabental (Neulengbach).****

Freiwilligkeit und die Förderung umweltgerechten Verhaltens sind die grundlegenden Prinzipien des Umweltmanagements. Mit ihrer Beteiligung an EMAS, dem EU-weiten Instrument für vorsorgenden Umweltschutz, haben die mit dem EMAS-Preis 2003 ausgezeichneten Unternehmen ihre Verantwortung gegenüber künftigen Generationen und für die nachhaltige Entwicklung Österreichs eindrucksvoll dokumentiert.

Bewertet wurden die EMAS-Umwelterklärungen im Zeitraum Oktober 2002 bis Oktober 2003. In ihren Umwelterklärungen beschreiben die heute ausgezeichneten Organisationen die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt und die von ihnen ergriffenen Umweltschutzmaßnahmen. Die Umwelterklärungen wurden von unabhängigen, staatlich zugelassenen Umweltgutachtern überprüft und dokumentieren die Umweltleistungen der ausgezeichneten Betriebe. Transparente, verständliche Umweltberichterstattung und die Verringerung der Umweltauswirkungen zeichnen alle Preisträger in besonderem Maße aus.

Ziel des vom Lebensministerium ausgeschriebenen Wettbewerbs ist es, das Interesse der heimischen Wirtschaft am EMAS-System (Environmental Management and Audit Scheme) zu fördern und die Umweltschutzleistungen von Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen zu würdigen. Wer alle EMAS-Kriterien erfüllt, wird in ein EU-weit aufgelegtes öffentliches Register eingetragen. Der EMAS-Preis (vormals Öko-Audit Preis) wird vom Lebensministerium seit dem Jahr 1995 vergeben.

Die EMAS-Konferenz
Nach Wien (2001) und Linz (2002) ist heute die europäische Kulturhauptstadt Graz Gastgeberin der EMAS-Konferenz 2003. Zentrales Thema der Konferenz ist die wichtige Multiplikatorenrolle, die Finanzinstitute in der Gesellschaft einnehmen. Sie sollen künftig auch neue Produkte, die ökologische Kriterien stärker berücksichtigen, entwickeln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen daher Informationen über die Berücksichtigung von Umweltmanagementsystemen bei der Bewertung der momentanen und der zukünftigen wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens durch Finanzdienstleister im Zusammenhang mit dem Basel II Abkommen. Darüber hinaus wird im Rahmen der Konferenz auch über die Neuerungen bei EMAS im Zusammenhang mit der anstehenden Revision des nationalen Begleitgesetzes (Umweltmanagementgesetz-UMG) berichtet.

Die Veranstaltung ist darüber hinaus Diskussionsforum für Unternehmer, Vertreter der öffentlichen Hand, Umweltgutachter sowie Abfall- und Umweltbeauftragte. Erfahrungsberichte aus Betrieben und Verwaltungseinrichtungen runden das Programm ab. Veranstaltet wird die Konferenz vom Lebensministerium gemeinsam mit dem Land Steiermark, der Wirtschaftskammer Steiermark, der Umweltbundesamt GmbH, der Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG&CoKG und der eloxal Heuberger GmbH.

EMAS – ein Gewinn für Umwelt und Unternehmen
EMAS hat sich zu einem führenden Umweltmanagementinstrument entwickelt. Über 3600 zukunftsorientiert wirtschaftende Unternehmungen und Organisationen in Europa, davon allein über 300 in Österreich, haben sich für die freiwillige Teilnahme an diesem Umweltmanagementsystem und damit zur Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in ihre Unternehmensstrukturen entschieden. Gemessen an der Bevölkerungszahl liegt Österreich damit an der Spitze in Europa.

Weitere Informationen zur EMAS Konferenz und zu EMAS in Österreich finden Sie unter
http://www.emas.gv.at
http://www.lebensministerium.at
http://www.ubavie.gv.at

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Umwelt u. Wasserwirtschaft
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