Schwerstarbeiterregelung: Haider soll seinen Worten Taten folgen lassen!

Haiders Realitätsverweigerung ist ungeheuerlich

Klagenfurt (SP-KTN) – Die ÖBB-Reform liegt auf dem Tisch und Landeshauptmann Jörg Haider fällt dazu nichts anderes ein, als die Schwerstarbeiterregelung anzudiskutieren. „Hier wird den Leuten via Gesetz Geld weggenommen und Haider lenkt mit der Pensionsreform ab, die er zu verantworten hat. Statt großartig Pressekonferenzen zu geben sollte er sich schlicht und ergreifend bei seinen Parteikollegen in Wien für eine entsprechende Änderung der Schwerstarbeiterregelung einsetzen“, kritisiert SP-Klubobmann Adam Unterrieder die jüngsten Vorschläge des Landeshauptmanns, den der SP-Klubobmann als reinen Blender bezeichnet.

Wenn Haider hier schon einmal auf die Linie der SPÖ schwenkt, nämlich den hart arbeitenden Menschen eine gerechte Pension zu ermöglichen, sollte er seinen Worten Taten folgen lassen. „Wird etwas passieren und das Pensionsrecht zugunsten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgeändert? Ich glaube, es wird wieder nur bei einem blauen Bluff bleiben“, bleibt Unterrieder skeptisch. Die Aussage, die Haider entlarvt ist, dass er die ÖBB-Reform vollinhaltlich unterstützt und für gut befindet. „Das heißt, Haider will, dass den Leuten das Einkommen gekürzt wird. Haider will, dass die Leute ihren Job verlieren. Haider will, dass die ÖBB zerschlagen wird“, zählt Unterrieder auf, wofür sich der Landeshauptmann einsetzt. Gegen all das stellen sich die SPÖ und die Gewerkschaft, deren Protest im Rahmen der ÖBB-Reform mehr als gerechtfertigt ist, so Unterrieder. (Schluss)

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