Miedl: Britische Bahn kein Chaos, sondern Pionierrolle in Europa

Marktanteil der britischen Bahn im Personenverkehr seit Privatisierung gestiegen

Wien, 10. November 2003 (ÖVP-PK) "Das Beispiel der Bahnliberalisierung in Großbritannien wird von britischen Experten bei genauem Betrachten als sehr positiv bewertet", verwies heute, Montag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg.z.NR Werner Miedl auf Aussagen des Britischen Bahnregulators Tom Winsor. Dieser hatte am Samstag in den "Salzburg Nachrichten" darauf hingewiesen, dass die immer als Negativ-Beispiel angeführte britische Bahn keineswegs "Chaos" sei, "sondern ein reifes, wachsendes System, das eine Pionierrolle unter den europäischen Bahnen spielt." ****

Weiters sei seit der Privatisierung der britischen Bahn der Marktanteil im Personenverkehr gestiegen, die Pünktlichkeit habe sich gebessert und die Zahl der Unfälle habe deutlich abgenommen. "Zudem konnte der Rückgang des Güterverkehrs auf der Schiene - entgegen dem Trend im restlichen Europa - gestoppt werden", berichtete Miedl von deutlichen Verbesserungen. "Obwohl die Bahnliberalisierung in Großbritannien immer als negatives Beispiel angeführt wird, zeigen die Fakten eine deutlich positive Bilanz auf", so Miedl.

Durch das "Hineinleuchten in das System" habe man eine Menge an Intransparenz, versteckten Kosten, Missbrauch von Monopolmacht und andere Defizite entdecken können, so Winsor. Dieser schlägt vor, die Infrastruktur vom Betrieb der Bahn zu trennen und das Verkehrsangebot in verschiedene Typen aufzusplitten. "Das bringt Transparenz und zeige der Öffentlichkeit die wahren Kosten", so Miedl abschließend.

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