Vizebürgermeisterin Laska eröffnet Alfred-Dallinger-Symposium

Wien (OTS) - Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens veranstaltet das Pädagogische Institut des Bundes (pib-Wien) in Zusammenarbeit mit dem Stadtschulrat für Wien, der Stadt Wien, der AK, dem ÖGB (GPA), dem Wiener Volksbildungswerk und dem Bildungsministerium von 10.-12. November 2003 das 1. Internationale Alfred-Dallinger-Symposium zum Thema "Die Zukunft der Bildung in einer veränderten Welt".

Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Grete Laska gratulierte anlässlich der offiziellen Eröffnung zu dem Vorhaben, im Rahmen des Symposiums Bildung und Sozialpolitik zusammenzuführen. "Ich würde mir wünschen" so Laska, "dass seitens aller Verantwortlichen ernsthaft über neue Strukturen des Bildungswesens nachgedacht wird." Denn nur Menschen, die über eine gute Ausbildung verfügen, können über ihre eigene (soziale) Situation nachdenken und brauchen niemanden, der Entscheidungen in ihrem Namen trifft. Gut ausgebildete Menschen hinterfragen Vorgänge, sind kritikfähig und können ihre Entscheidungen selbst treffen.

Auf dem Programm des ersten Tages stehen Vorträge zu den Bereichen Bildung und Gesellschaft von Universitätsprofessorinnen und -professoren aus Wien (Emmerich Talos), Oldenburg (Reinhard Czycholl) und Frankfurt am Main (Ingrid Lisop). Mit einem Festvortrag von Oskar Lafontaine im Universitätscampus (Altes AKH, Eingang Alserstraße 4, 1090 Wien, Hof 2, Hörsaal C1, 19:00 Uhr) wird dieser Tag abgerundet.

Mehr als 350 Pädagoginnen und Pädagogen aus Österreich und den Nachbarstaaten haben sich für die Workshops am zweiten Symposiumstag angemeldet.

Die Veranstaltung endet am Mittwoch, 12. November 2003, mit dem Vortrag "Wer nicht lernt, soll auch nicht essen: Von der Arbeits- zur Lerngesellschaft" von Univ. Prof. Dr. Erich Ribolits sowie einer Podiumsdiskussion.

Das Pädagogische Institut des Bundes in Wien, Grenzackerstraße 18, 1100 Wien, ist mit über 700 Fortbildungsveranstaltungen pro Jahr einer der bedeutendsten Bildungsanbieter in Wien. Die primäre Zielgruppe sind Lehrkräfte aus Wiener Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen sowie Berufsschulen. Kontakte zu Wirtschaft und Wissenschaft sowie Projekte im Auftrag des Stadtschulrats für Wien sichern hohe Praxisrelevanz und Aktualität der Veranstaltungen, wodurch die international anerkannte Qualität der Ausbildung am Berufsbildenden Schulwesen gewährleistet wird. (Schluss) eg

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