Kopietz: Strasser hat kläglich versagt!

Innenminister verunsichert Polizisten, Kriminalbeamte und Bevölkerung

Wien (SPW) "Innenminister Strasser hat nicht bloß bei der Reform der Sicherheitswache, sondern auch bei der Kriminalpolizei kläglich versagt!", attestierte am Montag der Landesparteisekretär der SPÖ Wien, LAbg. Harry Kopietz Innenminister Strasser "völliges Scheitern" auf allen Linien. "Die Aussagen des Herrn Ministers in der ORF-Pressestunde vom Sonntag belegen einmal mehr, dass bei seiner 'Polizeireform' nicht Optimierung, sondern parteipolitische Einfärbung sowie die Zerschlagung bewährter Sicherheitsstrukturen im Vordergrund stehen", kritisierte Kopietz scharf.****

"Fakt ist, dass weniger Kriminalbeamte denn je Außendienst versehen und Strasser damit die Sicherheit Wiens fahrlässig aufs Spiel gesetzt hat", so Kopietz. Der Landesparteisekretär untermauerte seine Kritik mit beunruhigenden Zahlen: "Durchschnittlich versehen nur noch 37 Kriminalbeamte in der Nacht Dienst. Damit ist ein einziger Kriminalbeamter für die Sicherheit von 40.000 Wienerinnen und Wiener zuständig! Und das bei einer kontinuierlich steigenden Kriminalitätsrate!", kritisierte Kopietz und legte auch aussagekräftige Vergleichswerte vor: Sorgten vor Antritt Strassers noch 1156 Kriminalbeamte für die Sicherheit Wiens, so hat sich diese Zahl unter Strasser um ein Viertel - auf weniger als 900 - reduziert.

"Aber auch bei den uniformierten Polizisten sprechen die Zahlen eine klare Sprache", präsentierte Kopietz weitere konkrete Daten: Am Mittwoch, dem 5. November versahen lediglich 453 Polizisten in der Nacht und 602 am Tag Dienst. "Angesichts dieser eklatanten Unterbesetzung bei den uniformierten Polizisten und bei der Kriminalpolizei wundert es kaum, dass die Wienerinnen und Wiener ein immer stärker sinkendes subjektives Sicherheitsempfinden haben."

Aber auch "Politik mit Weitblick" sei dem Innenminister, so Kopietz, offensichtlich völlig fremd, denn: "Strasser hat keinerlei Vorkehrungsmaßnahmen dafür getroffen, dass Posten, die demnächst durch Pensionierungen frei werden, nachbesetzt werden können." Damit werde der Personalstand bei den uniformierten Polizisten wie auch bei den Kriminalbeamten nochmals sinken. "Auch diese Tatsache zeigt, dass Strasser sein Metier in keiner Weise versteht und völlig überfordert ist", so der Landesparteisekretär, der abschließend den zum Großteil demotivierten, "aufgrund der Strasser'schen Gangart" bereits verunsicherten uniformierten Polizisten und Kriminalbeamten seine volle Unterstützung zusicherte. (Schluss) ah/tr

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