"Report" am 11. November im ORF: "Österreichs Gemeinden in Finanznot: Arm und Reich"

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 11. November 2003, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

Arm und Reich

Österreichs Gemeinden geraten in Finanznot. Die Einnahmen stagnieren, die Ausgaben steigen und jetzt sollen die Bürgermeister die Getränkesteuer der vergangenen Jahre in Milliardenhöhe zurückzahlen. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann besuchen die ärmste und reichste Gemeinde Österreichs.

Für die Pension lehren wir

Die Frühpensionierungswelle bei Pflicht- und AHS-Lehrern macht Tausende Dienstposten für junge Lehrer frei. Die große Bereitschaft vieler Lehrer jenseits der 50 mit - teils sehr hohen Abschlägen - in den Vorruhestand zu gehen, zeigt das hohe Maß an Frustration im Lehrkörper. Vor allem Frauen nutzen die Chance zum Abgang in die Pension. Während in den westlichen Bundesländern die Pensionsflucht durch Vetos der Landesschulräte gestoppt werden soll, ist man im Wiener Bildungsministerium nicht unglücklich über die Entwicklung. Weil junge Lehrer billiger sind, wird sich der Steuerzahler 35 Millionen Euro Gehaltskosten sparen. Ein Bericht von Klaus Dutzler und Gerhard Jelinek.

Transit: Kontrollschikanen statt Ökopunkte?

Vor dem drohenden Aus für den Transitvertrag hat Österreich verstärkte Lkw-Kontrollen auf den Transitrouten angekündigt. Verkehrsminister Gorbach hat eine eigene zentrale Kontrolleinheit angekündigt. An vielen Kontrollstellen fehlt derzeit das Personal, bei Schwerpunktaktionen können Lkw-Fahrer die Kontrollpunkte umfahren. Kritiker bezweifeln, dass verschärfte Kontrollen den Verkehr eindämmen können. Ernst Kernmayer und Martin Pusch berichten.

Wenn das Licht ausgeht

Nicht lange ist es her, da legte ein Riesenstromausfall die Millionenstadt New York mitten in der Rushhour lahm. All jene Experten, die zu diesem Zeitpunkt in Europa ein derartiges Ereignis für ausgeschlossen hielten, wurden schon wenig später eines Besseren belehrt: Riesenstrompannen legten ganz London und Italien lahm.
Der steigende Bedarf an Energie und zu schwache Stromnetze werden als Gründe dafür angeführt. Können solche Blackouts wieder passieren? Und wie kann sich Europa in Zukunft davor schützen? Dieser Frage sind unsere Korrespondenten in Brüssel, Paris und Rom nachgegangen. Glaubt man den Experten, dann muss sich Europa in Zukunft noch mehr als bisher auf die hier zu Lande so unbeliebte Kernenergie stützen. Ein gerade für Österreich ernüchterndes Ergebnis. Andreas Pfeifer, Oliver Tanzer und Hans Woller informieren.

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