Onodi: NÖ Tierschutzgesetz: Betriebskostenbeitrag der Gemeinden für die NÖ Viertelstierheime

29 Cent pro Einwohner und Jahr

St. Pölten, (SPI) - Die Verhandlungen mündeten nun in einen konkreten Gesetzesantrag: Auf Initiative von NÖ Tierschutzreferentin LHStv. Heidemaria Onodi wird sich der NÖ Landtag in einer seiner nächsten Sitzungen mit einer Änderung des NÖ Tierschutzgesetzes beschäftigen. "Wir stellen die Finanzierung der NÖ Viertelstierheime auf neue Beine. Für die Übernahme und die Betreuung von untergebrachten Tieren sollen die Gemeinden in Zukunft 29 Cent pro Einwohner und Jahr als Vorleistung bzw. Betriebskostenersatz für die NÖ Viertelstierheime leisten. Dies wurde in Vorverhandlungen mit den Gemeindevertreterverbänden ausverhandelt, nun liegt dem NÖ Landtag ein konkreter Gesetzesantrag vor", so LHStv. Heidemaria Onodi.****

Das NÖ Tierheimkonzept sieht für jedes Landesviertel die Errichtung eines, nach den rechtlichen und fachlichen Vorgaben, eingerichteten Tierschutzhauses vor. Dieses flächendeckende Konzept für Niederösterreich soll die Tierversorgung aller vier Gebiete -Waldviertel, Weinviertel, Industrieviertel, Mostviertel -sicherstellen. Das Land NÖ stellt für die Tierheiminfrastruktur den Betrag von € 5.814.000,-- zur Verfügung. Das sind je Standort bis zu € 1.453.500,-- für bauliche Investitionen.

"Mit der Eröffnung des Viertelstierheims in Krems am 4. Oktober 2002 wurde die erste regionale Versorgungseinheit verwirklicht und ein wichtiger Schritt in Richtung Umsetzung des Konzeptes getätigt. Diese Gesetzesänderung bringt nun die Vorteile, dass die Gemeinden einen Fixbetrag budgetieren können und es im Einzelfall unerheblich ist, auf welchem Gemeindegebiet das Tier aufgefunden wird. Das Viertelstierheim muss Tiere ohne weitere Forderungen übernehmen und versorgen. Durch diese Regelung ist der Betrieb der Viertelstierheime gesichert und der Betreiberverein kann sich ganz dem Wohle der Tiere und auch anderen nachhaltigen Tierschutzmaßnahmen widmen. Jedenfalls sind die Betreibervereine zu einer ordnungsgemäßen Abrechung und Buchführung verpflichtet", so Onodi abschließend.
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