Herzog: Omofuma-Stein neben der Staatsoper muß sofort entfernt werden!

. Durch die Untätigkeit der Wiener Stadtverantwortlichen werde ein Präjudiz geschaffen!

Wien, 10-11-2003 (fpd) - Die sofortige Entfernung des Marcus Omofuma Steins neben der Wiener Staatsoper forderte heute FP-Stadtrat Johann Herzog im Zuge einer Pressekonferenz.
Unabhängig von der optischen Gestaltung des gegenständlichen Steinmonolithen sei eine Beeinträchtigung der Deckenkonstruktion der Tiefgarage bei der Wiener Staatsoper nicht auszuschließen. ****

Ein Denkmal für den Nigerianer Marcus Omofuma, der in Deutschland unter dem Namen "Marcus Bangurari" als Staatsbürger der Republik Sierra Leone registriert war, bei uns als Asylwerber auftrat und abgelehnt wurde und der bei seiner Abschiebung nach Nigeria im Jahr 1999 ums Leben kam, sei jedenfalls eine Provokation für alle Wienerinnen und Wiener unabhängig von der Person Omofuma, die tagtäglich mit dem Treiben von schwarzafrikanischen "Asylanten" als Drogendealer auf den Straßen Wiens konfrontiert seien.

In diesem Zusammenhang erinnerte Stadtrat Johann Herzog auch an die Aberkennung des Ehrengrabs für Major Walter Nowotny, dem durch die Wiener SPÖ und Grünen nach 59 Jahren die „Ehre“ abgesprochen wurde. Ohne Unvergleichbares vergleichen zu wollen, erscheint die Ehrengrababerkennung für einen herausragenden Vertreter der Kriegsgeneration gegenüber der nunmehr mit dem Willen der Rathausmehrheit erfolgten Denkmalerrichtung für einen illegalen Einwanderer, der sich unter dem Vorwand des Asyls den Aufenthalt in Österreich erschleichen wollte, als Beleidigung jener Wienerinnen und Wiener, die als Aufbaugeneration nach dem Krieg diese Stadt aus Schutt und Asche wieder aufgebaut haben.

Mittlerweile, so Herzog, sei man in Wien offenbar bei einem Punkt angelangt, wo jeder im öffentlichen Raum tun und lassen könne was er wolle. Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, so werden die Wienerinnen und Wiener bald damit konfrontiert sein, dass an jeder Ecke von Jedermann alles aufgebaut bzw. aufgestellt wird, um dann offensichtlich einer nachträglichen Genehmigung sicher sein zu können.
Aber jeder Gewerbetreibende, der vor seinem Geschäft eine Werbetafel aufstellen möchte, muß mehrere Behördenzustimmungen einholen. Jeder Geschäftsbesitzer muß heute einen wahren Spießrutenlauf auf sich nehmen, wenn er eine Werbetafel aufstellen möchte. Bei einer „Künstlerin“, die sich auf ähnlichem politischem Parkett bewegt wie die Wiener rot-grüne Schicksalsgemeinschaft, wird jedoch schon einmal ein Auge zugedrückt.

Als besonders perfide bezeichnete Herzog die Tatsache, dass die Künstlerin, Frau Ulrike Truger, laut Aussage der Rechtsabteilung der Wiener Staatsoper, den Stein im „Auftrag der Wiener Staatsoper“ liefern ließ. Sie hat also nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen massiv gebrochen sondern auch mit Falschinformationen die Exekutive an der Nase herumgeführt. Frau Truger wird also – unabhängig von den üblichen Verwaltungsstrafen – auch mit einer zivilrechtlichen Klage zu rechnen haben, so Herzog.

„Kein Steinlager vorhanden“ – Wiener SPÖ weigert sich dem Leiden von Millionen Landsleuten ein Denkmal zu setzen.

Sollte diese Vorgehensweise in Wien Schule machen, dann sei jedenfalls damit zu rechnen, dass auch andere Gruppierungen ganz nach Belieben Denkmäler und Steine aufstellen. Vor diesem Hintergrund erinnerte Stadtrat Johann Herzog an einen Antrag der Wiener FPÖ aus dem Jahr 2002, in dem ein Mahnmal zur Erinnerung an die Vertreibung, Enteignung und Ermordung der Sudetendeutschen gefordert wurde. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny stellte daraufhin fest, dass die Stadt Wien über kein Steinlager verfüge und daher dem Antrag nicht entsprochen werden könne.

Durch die jetzt an den Tag gelegte Vorgehensweise, wonach Genehmigungen für Denkmäler erst im Nachhinein eingeholt werden müssen, können wir Freiheitlichen uns durchaus vorstellen, dass interessierte Gruppen an einem exponierten Wiener Platz ein Denkmal für die Opfer der Vertreibung zur Aufstellung bringen, so Herzog abschließend. (Schluß) jen

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