Der blaue Blender hat wieder zugeschlagen

Die SPÖ möchte daran erinnern, dass es Jörg Haider war, der das Pensionsrecht gemeinsam mit der ÖVP verschlechtert hat!

Klagenfurt (SP-KTN) - Kein Tag vergeht ohne neuen Wahlkampfschmäh der FPÖ. Jetzt fordert Haider eine Umsetzung der Schwerstarbeiterregelung im Zuge der ÖBB-Reform, obwohl er zuvor die Pensionsreform mit all ihren Grausamkeiten lauthals gefordert hatte. "Jörg Haider hat gemeinsam mit der Schwarz-Blauen Regierung die ungerechte Pensionsreform umgesetzt. Er braucht nur hergehen und mit seinen Schwarz-Blauen Freunderln in Wien die Pensionsreform zu verändern. Ohne Haider passiert da draußen ohnehin nichts", fordert SP-Chef Peter Ambrozy eine sozial gerechte Pensionsreform.

Jörg Haider benötigt nur vor der Landtagswahl ein paar Ausflüchte um von den von ihm geforderten und mitgetragenen "Reformen" abzulenken. "Im Gegensatz zu Jörg Haider haben wir immer gefordert, dass Schwerstabeiter in Pension gehen können, ohne dass ihnen gleich Prügel in den Weg gestreut werden", so Ambrozy. In Kärnten konnten heuer Jahr gerade einmal vier Schwerstarbeiter aufgrund der "Haklerregelung" in Pension gehen legt SP-Klubobmann und Gewerkschafter Adam Unterrieder die Fakten auf den Tisch. Das untermauert die Ansicht der SPÖ, dass die Schwarz-Blaue Regierung angesichts derartiger Regelungen gar nicht daran interessiert ist, den Schwerstarbeitern eine durch jahrzehntelange harte Arbeit wohlverdiente Pension zu ermöglichen.

Wenn sich Jörg Haider die ÖBB-Reform einmal genau ansieht, dann wird er merken, dass dort gesetzlich möglich gemacht wird, den Leuten Geld wegzunehmen - indem in bestehende Dienstverträge eingegriffen wird. "Das ist Wahnsinn. Wir stellen uns nicht gegen Reformen, solange es vernünftige Reformen sind. Aber was die Schwarz-Blaue Regierung vor hat ist nichts anderes, als eine totale Zerschlagung der ÖBB", erklärt Unterrieder. Nun schließt sich auch der Rechnungshof der SPÖ-Kritik an der geplanten ÖBB-Reform an und befürchtet ebenfalls eine Zersplitterung dieses letzten österreichischen Paradeunternehmens. (Schluss)

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