Lichtenegger: "Jugendbericht bestätigt freiheitlichen Weg"

"Eine Anhebung des Kindergeldes bis zum 4.Lebensjahr wäre ein nächster Schritt in die richtige Richtung"

Wien, 2003-11-08 (fpd) - "Der aktuelle Jugendbericht bestätigt erneut, daß die FPÖ, die seit Jahren Maßnahmen zur Stärkung der Familie setzt, auf dem richtigen Weg ist", betonte heute der freiheitliche Jugend- und Generationssprecher Elmar Lichtenegger.****

"Der Bericht zeigt, daß für die Jugendlichen die Familie das wichtigste Bezugssystem darstellt. Die Freiheitlichen haben zur Stärkung der Familie den Kinderscheck erfunden und nun soll der Pflegescheck auf ganz Österreich ausgeweitet werden", stellte Lichtenegger ergänzend fest.

"Eine Anhebung des Kindergeldes bis zum 4.Lebensjahr wäre ein nächster Schritt in die richtige Richtung. Die Eltern sollten die Wahlmöglichkeit haben, ob sie bis zum Kindergarteneintritt zu Hause bleiben, oder ob sie mit dem Geld ihren Sprössling anderwärtig beaufsichtigen lassen. Diese Wahlmöglichkeit ist ein wichtigerer Aspekt freiheitlicher Politik, Eltern sollten von der Gesellschaft nicht gezwungen werden ihre Kinder in Tagesbetreuungsstätten unterzubringen", sagte Lichtenegger.

"Es wäre jedoch erstrebenswert, wenn ein Elternteil dem Kind so lange wie möglich die persönliche Aufmerksamkeit schenken würde, dies ist auch der primäre Wunsch vieler Mütter und Väter. Dadurch könnte sich die Gesellschaft viele Probleme ersparen und die Kinder werden es ihren Eltern irgendwann einmal danken. Das langfristige Ziel muß es sein, daß die Politik die Voraussetzungen für das Zusammenleben verschiedener Generationen unter einem Dach schafft. Es soll mit einem ausgeweiteten Kindergeld beginnen und der Pflegescheck sollte den Kreis dann wieder schließen", hält Lichtenegger fest. "Ich kritisiere in diesem Zusammenhang die OECD-Studie, welche vorsieht, daß Eltern die Kinder bekommen umgehend wieder ins Berufsleben einsteigen sollen", betonte Lichtenegger.

"Aber auch der Jugendarbeit in den Vereinen muß noch mehr Bedeutung zukommen und dementsprechend gewürdigt werden. Es ist wichtig, auch die Ziele anderer kennen zu lernen, um so seinen Horizont zu erweitern und damit seine eigenen Ziele leichter definieren zu können. Durch die Arbeit in den Vereinen lernen die Jugendlichen miteinander umzugehen, das fördert die soziale Kompetenz, stärkt die eigene Persönlichkeit und stellt einen wesentlichen Faktor zur Prävention dar. Probleme wie Drogenkonsum oder Kriminalität sind quasi "Nebenwirkungen" einer nicht intakten Familie. In einer globalen Leistungsgesellschaft ist es für Jugendliche nicht einfach, ihren Platz zu finden, doch reagieren Jugendliche erstaunlich reif auf diese Problemstellungen und setzen vermehrt auf Eigeninitiative, was von der Politik entsprechend gefördert werden sollte", stellte Lichtenegger abschließend fest. (Schluß)

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