Haubner: Kommission für die Kinderbetreuung nimmt Arbeit am 21. November auf

Konsens beim Runden Tisch über Ziele und Aufgaben

Wien (BMSG/OTS)-Der Kinderbetreuungsgipfel für die Nachmittagsbetreuung bringt Österreich in der Frage der Optimierung der Kinderbetreuung einen großen Schritt weiter. "Bereits am 21. November wird die Kommission zur Umsetzung der Österreichstrategie zur Kinderbetreuung ihre Arbeit aufnehmen", kündigt Familienstaatssekretärin Ursula Haubner den Umsetzungsfahrplan an.

In der Kommission sind alle Bundesländer, die Sozialpartner, Städte- und Gemeindebund, Elternorganisationen sowie Behinderte vertreten. "Ich sehe die Kommission als Leitungs-, Koordinierungs-und Unterstützungsgremium für konkrete, bedarfsgerechte Umsetzungsmaßnahmen in allen Bereichen der externen Kinderbetreuung bis zum Ende des Pflichtschulalters", umschreibt Haubner die Funktion.

Geeinigt habe man sich, dass eine vergleichbare Bedarfserhebung vor Ort aussagekräftige Daten liefern soll. Dazu bedarf es, alle Ländererhebungen nach den gleichen Kriterien zu gestalten. Diese Statistik könne dann auch in die EU-Statistik einfließen.
"Wir haben Übereinstimmung erzielt, dass alle Institutionen einbezogen werden sollen, um ein vollständiges Bild der externen Kinderbetreuung zu erhalten", bezieht sich Haubner auf jene freien, flexiblen Gruppen, die bis jetzt noch nicht vollständig erfasst sind. Welche Institutionen hier in Frage kommen, habe die Kommission zu festzustellen.

Unbestritten sind auch die Aufgabenstellungen "Flexibilität", "Betreuungskosten" und "Qualitätssicherung" für die Kommission. Durch die Vernetzung der Internet-Plattform sollen die Eltern jederzeit österreichweit verfügbare Betreuungsplätze abrufen können. Familienstaatssekretärin Haubner stellt klar, dass die Kinderbetreuung nicht zentralisiert werden soll, sondern nach wie vor im Aufgabenbereich der Länder bzw. Gemeinden verbleibt. Der Bund übernehme eine Unterstützungs- und Koordinierungsfunktion wahr, um durch Vergleichbarkeit ein realistisches Bild der Betreuungssituation zu erhalten und mit einem akkordierten Umsetzungsplan die Betreuungssituation in Österreich zur Zufriedenheit aller zu optimieren.

"Es reicht nicht, eine aus der Luft gegriffene Anzahl an Kinderbetreuungsplätzen zu fordern, wenn sie dann leer stehen, weil sie am falschen Ort errichtet sind oder keine geeigneten Öffnungszeiten haben", kritisiert Ursula Haubner reine Zahlenspekulationen, die jeder Grundlage entbehrten. (Schluss)bxf

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