FP-Schock: WAFF soll Modell zur Förderung der Elternteilzeit ausarbeiten!

Wien, 2003-11-06 (fpd) – Die Ausarbeitung eines Modells zur Förderung der Elternteilzeit in Wiener Klein- und Mittelbetrieben durch den Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (WAFF) forderte der Wirtschaftssprecher der Wiener Freiheitlichen, Stadtrat DDr. Eduard Schock, anlässlich der heutigen Präsentation der WAFF-Schwerpunkte durch SP-Vizebürgermeister Sepp Rieder. Dieses Modell solle bis zur nächsten Kuratoriumssitzung des WAFF am 9. Dezember zur Beschlussfassung vorliegen. ****

Schock wies darauf hin, dass mit der von der Bundesregierung beschlossenen Elternteilzeit ein weiterer positiver Schritt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschaffen worden sei. Vor allem Kinder würden davon profitieren, wenn Mutter und Vater eine Zeitlang beruflich kürzer treten können. „Mit dem vorliegenden Modell wurde erreicht, dass es auch in Kleinbetrieben künftig die Möglichkeit gibt, in Elternteilzeit bis zum 7. Lebensjahr des Kindes zu arbeiten“, so der FP-Stadtrat.

Drei Förderungsmaßnahmen seien zur teilweisen Abgeltung der erhöhten Aufwendungen bei der Einstellung einer Ersatzkraft vorgesehen, einerseits Zuschüsse bei der Einstellung einer arbeitssuchenden Person als Einzelkraft andererseits die Förderung erforderlicher Qualifikationsmaßnahmen sowie ein Zuschuss zur internen Betriebsorganisation und Arbeitsplatzausstattung bis zum Ende des 7. Lebensjahres des Kindes. „Diese haben eine Reihe positiver Effekte zur Folge, wie die Förderung des Wiedereinstieges, eine Höherqualifizierung, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Verbesserung der Struktur in Kleinbetrieben“, betonte Schock.

„Gerade in einer Phase, wo Wien am Arbeitsmarkt absolutes Schlusslicht im Bundesländervergleich ist, sind derartige Maßnahmen notwendig, um der tristen Lage am Wiener Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Stadtrat Rieder und der WAFF sind aufgefordert, die notwendigen Maßnahmen rasch zu setzen“, so Schock abschließend. (Schluss) lb

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