Mehr Geld für den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen!

OECD Studie unterstützt langjährige Forderung der Wiener Kinderfreunde

Wien (OTS) Die aktuelle OECD Studie, nach der in Österreich vor allem der Berufsausstieg von Frauen gefördert wird, untermauert eine langjährige Forderung der Wiener Kinderfreunde. Wie auch Studienautor Christoph Prinz anregt, sollten mehr Mittel für den Ausbau hochqualitativer pädagogischer Kinderbetreuungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden.****

Die Wiener Kinderfreunde fordern seit drei Jahren die Wiedereinführung der sogenannten "Kindergartenmilliarde", die bis zum Sommer 2000 die Schaffung und Verbesserung von Kinderbetreuungsplätzen - vor allem auch in Betriebskindergärten, ermöglicht hat. Dann wurde sie durch die schwarzblaue Bundesregierung gestrichen. "Die Kindergartenmilliarde war eine sehr effektive, gemeinsam von Ländern und Bund aufgebrachte Förderung, die etwa ein massives Ansteigen der Betriebskindergärten in Wien zur Folge hatte", so Franz Prokop, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde.

Ein ausführlicher Artikel im Nachrichtenmagazin Profil von dieser Woche hat auch die große Bedeutung von hoher Betreuungsqualität im Kleindkindalter für die Entwicklung der Kinder unterstrichen. Hohe Betreuungsqualität benötigt aber entsprechende Mittel. "Und wie eine Schweizer Studie aus den 90er Jahren ergab, werden jene Mittel, die einer Kinderbetreuung mit hohem Standard zugute kommen, drei- bis vierfach an die Gesellschaft zurückgegeben", schloss Prokop. (Schluss)

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