Hernalser BV Ilse Pfeffer weist Freiheitliche Kritik an ihrer Anti-Drogen Politik zurück

Pfeffer schöpft alle rechtlichen Möglichkeiten im Kampf gegen Drogendealer in Hernals aus

Wien (SPW-K) - "Wenn die FPÖ dagegen ist, bin ich auf dem
richtigen Weg", kommentiert die Hernalser Bezirksvorsteherin Dr. Ilse Pfeffer die Ausführungen der Hernalser FP im Zusammenhang mit dem gestrigen Treffen mit Innenminister Ernst Strasser. Dabei wurde eine gemeinsame Vorgangsweise der Exekutive und des Bezirks gegen Drogenhändler in Hernals vereinbart.

"Offenbar im Gegensatz zur FPÖ fühle ich mich den Gesetzen verpflichtet", weist Pfeffer die Freiheitliche Forderung nach Schließungen des Vereinslokals "SUARA" am Hernalser Gürtel und des Wohnheims "Soteria" in der Redtenbachergasse zurück. "Wo behördliche Genehmigungen notwendig sind, prüfe ich selbstverständlich ganz genau. Besteht nur der geringste Verdacht, dass es bei den Einreichungen irgendeinen Zusammenhang mit Drogenhandel geben könnte, gibt es selbstverständlich keine Genehmigungen. Wo allerdings keine Genehmigungen erforderlich sind, kann ich auch keine Maßnahmen setzen", sagt Pfeffer.

Die Bezirksvorsteherin wird aber alles daran setzen, den bisher erfolgreichen Weg der Hernalser SPÖ zur Eindämmung der Drogenszene im Bezirk fort zu setzen. Das gestrige Gespräch mit Innenminister Strasser war ein wichtiger Schritt in diese Richtung, auch wenn Strasser nicht über alle Informationen verfügt hat. Der Minister habe offenbar nicht gewusst, dass bereits Anfang September ein Sicherheitsgipfel, einberufen vom Drogenkoordinator der Stadt Wien stattgefunden hat, an dem Hernals auch teilgenommen hat, erklärt Pfeffer. (Schluss)

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