SPÖ-NÖ: Kindergeld als Hemmschuh für Frauenerwerbsquote in NÖ

Frauen benötigen bedarfsgerechtes Kinderbetreuungsangebot

St. Pölten (SPI) - Durch die neue OECD-Studie "Kinder und Karriere" sieht SP-Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach die Position der SPÖ-NÖ zur Kinderbetreuung bestätigt. "Unsere Forderungen, die wir im Rahmen unserer Kampagne "Zukunft Kind" bereits seit einem Monat erheben, finden sich eins zu eins in der OECD-Studie wieder. Wir brauchen ein bedarfsgerechtes, zukunftsorientiertes Kinderbetreuungsangebot um Frauen als Arbeitskräfte in der Wirtschaft zu halten", so Kadenbach. Die Parteimanagerin kritisiert in diesem Zusammenhang auch die reaktionäre Familienpolitik der Bundesregierung. "Die neueste Studie beweist eindrucksvoll, dass sich die Politik von Schwarz-Blau negativ auf die Frauenerwerbsquote in Österreich ausgewirkt hat", meint Kadenbach ****

Im Rahmen der im Oktober gestarteten SP-Kampagne "Zukunft Kind" hat die SPÖ-NÖ bereits die Forderungen der OECD-Studie vorweggenommen. "Wir brauchen eine Ausweitung des Kinderbetreuungsangebotes für alle Altersgruppen bis 12 Jahre, sowie eine Anpassung der Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen an die neuen Gegebenheiten, wie den flexibilisierten Ladenöffnungszeiten", fordert Kadenbach. Die derzeitig praktizierte Politik schade jedenfalls den individuellen Karrierewünschen der Frauen massiv und benachteilige sie wirtschaftlich gravierend. "Die SPÖ-NÖ möchte daher die betroffenen Menschen in Niederösterreich zum Erfahrungsaustausch und Diskussionsprozess einladen und bietet daher mit der Internetplattform www.zuki.at ein Diskussionsforum mit informativen Links und konkreten Projekten zum Thema", erläutert die niederösterreichische Landesgeschäftsführerin. (Schluss)alu

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