KORREKTUR ZU OTS0235:VP-Strobl: Laska subventioniert Pseudosportverein mit 106.200 Euro!

Im ersten Absatz muss es korrekt heißen: 106.200 Euro (statt 206.200). Im Anschluss die korrigierte Fassung:

Utl.: Drachenbootverband erhält Förderung für Vienna Inline Marathon!

Wien (ÖVP-Klub): Gegen die Stimmen der ÖVP und der beiden anderen Oppositionsparteien in Wien wurden im heutigen Gemeinderatssportausschuss dem sogenannten "ÖDBV-Sportverein", einem österreichischen Drachenbootverein (!), Förderungsgelder in Höhe von 106.200 Euro zuerkannt.

Und das, obwohl es sich dabei um keinen gemeinnützigen Verein und keine anerkannte Sportart im Sinne der LSO handelt, sondern vielmehr um einen gewerblichen "Firmenverein", hinter dem niemand anderer als Pius Strobl, ehemaliger Abgeordneter der Grünen, mit seiner Firma Vienna Communications, steht. Verwendet werden soll diese der Sektion Laufen und Inline Skating (!) des Drachenbootvereins zuerkannte Subvention für die Durchführung des 5. Vienna Inline Marathons und des Wiener Herbstlaufes.

"Dieser Drachenbootverein wurde offenbar ausschließlich in Hinblick auf den Erhalt der Subvention gegründet", mutmaßt der Sportsprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Walter Strobl. "Ich kann Frau Stadträtin Laska, die als ressortzuständige Stadträtin diese Subvention vergeben hat, den Vorwurf der - milde ausgedrückt -Freunderlwirtschaft nicht ersparen", so Strobl weiter.

Um Sport-Großveranstaltungen in Wien buhlen verschiedene Eventmanagement-Firmen, wie zum Beispiel die "Vienna Communications" von Pius Strobl. Sinnvoller wäre es gewesen, die drei Sport Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und UNION mit der Durchführung dieser Aufgabe zu betrauen. Diese Verbände fassen rund 900 organisierte gemeinnützige Sportvereine zusammen und stellen damit 75% des gesamten Wiener Sportangebotes dar. Die Dachverbände besitzen ein hohes professionelles Know-How und müssen nicht erst einen Pseudoverein gründen. Sie haben eine hervorragende Logistik und leisten die Arbeit deutlich billiger, weil bei Ihnen ein hoher Anteil an ehrenamtlichen Mitarbeitern tätig ist.

"SP-Laska ruiniert mit ihrer arroganten Vorgehensweise bestehende Sportstrukturen in Wien und stellt damit wieder einmal unter Beweis, dass ihr Freunderlwirtschaft und medienwirksame, sündteure Großevents wichtiger sind als der Erhalt und die Pflege des Breitensports, an dem alle Wienerinnen und Wiener teilhaben können", so Strobl abschließend.

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