BRINEK ORTET GROSSEN ZUSPRUCH FÜR FORSCHUNGSREFORMEN DER REGIERUNG AUS WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT

Wien, 5. November 2003 Es ist bedauerlich, dass SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal nach seiner Wortmeldung den Reformdialog "Forschung und Entwicklung" in der Hofburg bereits verlassen musste und dadurch den aufschlussreichen Dialog von Wirtschaft und Wissenschaft vor allem in den wesentlichen Schlussfolgerungen nicht mehr zuende hören konnte. Somit wäre er darüber informiert, wie die im Forschungsdialog geäußerten Ziele erreicht werden können, beispielsweise wie die ForscherInnenzahl und die Forschungsquote auf 2,5 Prozent angehoben werden können. Nahezu alle der mehr als 100 anwesenden Expertinnen und Experten haben die Initiative der Bundesregierung begrüßt und die Anstrengungen positiv bewertet. Die Wirtschaft ist durchaus bereit, ihren Beitrag zu leisten. Namhafte Wirtschaftsvertreter haben ihren Einsatz im Dienste der Forschung und vermehrte Anstrengungen bereits zugesagt. Das stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek fest. ****

Die Reformen würden von den Unternehmen wahrgenommen und in ihrer Planung berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wurde von namhaften Vertretern der Wirtschaftsforschung vor allem die geplante Nationalstiftung und damit die Verstetigung des Mittelflusses für die Forschung. Auch der Chef der Rektorenkonferenz und andere Vertreter aus Wissenschaft und Forschung hätten sich für weitere Anstrengungen im Forschungsbereich und für die Schaffung von Arbeitsplätzen in Forschung und Wissenschaft ausgesprochen. Nach manchen Aussagen geht es um die Verstärkung der Durchlässigkeit von Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Anwendung und unmittelbare Umsetzung in der Wirtschaft. Brinek selbst wies im Rahmen des Dialogs auf die Sensibilisierung von Frauen für das berufliche Forschungsfeld hin. Sie hob in diesem Zusammenhang unter anderem Projekte wie die Kinderuniversität an der Universität Wien, oder das Forte-Programm der TU-Wien oder das Programm Public Awarness of Science (Bewusstmachung des Nutzens von Forschungsergebnissen) , das vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung ins Leben gerufen wurde, hervor

"Bei dem Reformdialog ging es um die Vorstellung ernsthafter, nachvollziehbarer Anstrengungen und um eine klare Positionierung der strategischen und der operationalen Ebene im Forschungsbereich. Ziel ist es, die Arbeit der letzten erfolgreichen Reformdialoge fortzusetzen, weitere wichtige Impulse für die Forschungslandschaft zu geben und die Forschungsoffensive auf eine dauerhafte und stabile Basis zu stellen", so Brinek weiter. Die ÖVP-Abgeordnete wies zudem darauf hin, dass das Wachstumspaket, das nächste Woche im Nationalrat vorgestellt werde, weitere attraktive Forschungsförderungen beinhalte. Der Bundeskanzler habe zudem zu einem weiteren Dialog Ende Februar/Anfang März, bei dem es um die konkrete Umsetzung der heute vorgestellten Maßnahmen gehen soll, eingeladen, schloss Brinek. (Schluss)

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