FP-Ilgenfritz: Arbeitslosenrate steigt ins Uferlose

Unternehmer warten vergebens auf die propagierte Unterstützung

Villach, 04.11.03, -(fpd)- "Arbeiten und Investieren muss sich endlich wieder lohnen. Nur so kann der steigenden Arbeitslosigkeit Einhalt geboten werden", ist der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Wolfgang Ilgenfritz überzeugt. Obwohl jeder um die Bedeutung der Klein- und Mittelunternehmer (KMU) in Europa weiß (immerhin werden durch diese 65 Mio. Arbeitsplätze geschaffen), fehle es an der notwendigen Unterstützung. Steuersenkung, Entbürokratisierung, Systemvereinfachung und leichter Zugang zu Risikokapital seien längst überfällig! Nur dadurch werde das Wirtschaftswachstum angekurbelt und die notwendigen Arbeitsplätze geschaffen, betont Ilgenfritz.

"Jedes Jahr wird mindestens ein Bericht im EU-Parlament behandelt (jüngstes Beispiel ist das Grünbuch ‚Unternehmergeist in Europa'), der nötige Maßnahmen zur Unterstützung unserer Wirtschaft beinhaltet - aber Papier ist geduldig. Es folgt dann eine wahre Flut an Gesetzen, die unseren Wirtschaftstreibenden die Arbeit erschwert anstatt erleichtert", ärgert sich der Europaabgeordnete. Die Folge daraus: Im EU-Schnitt existieren nach fünf Jahren nur noch 60 % der neu gegründeten Unternehmen. "Man kann die Wirtschaft nicht länger mit leeren Worten hinhalten, es muss endlich etwas umgesetzt werden! Die Unternehmer resignieren zunehmend, reduzieren die Arbeitsplätze und schließen ihre Betriebe", ist Ilgenfritz überzeugt. Er fordert daher den für Unternehmen zuständigen Kommissar Liikanen nochmals auf, mit Nachdruck an der Verwirklichung der bereits ausgearbeiteten Vorschläge zu arbeiten.

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