Generalversammlung des NÖ Kulturforum

St. Pölten, (SPI) - Gestern, Dienstag, den 4. November, fand in St. Pölten die Generalversammlung des Niederösterreichischen Kulturforums statt, im Zuge derer ein neuer Vorstand und die Beiräte gewählt wurden. LAbg. Prof. Dr. Siegfried Nasko folgt LAbg. Bürgermeister Josef Jahrmann als Obmann nach, weiters wurde die Wiener Neustädter Stadträtin Mag. Isabella Siedl zur Obmann-Stellvertreterin gewählt. In weiteren wichtigen Funktionen finden sich der 2. Landtagspräsident Ewald Sacher aus Krems, der St. Pöltner Kulturstadtrat Mag. Matthias Stadler. Die Beiräte kommen aus allen Landesteilen, unter ihnen eine Reihe von Kulturbeauftragten und Kulturamtsleitern, so auch der designierte Obmann des Landesbildungsausschusses Adolf Cesekits. ****

In einer Grundsatzrede, zu deren Beginn der neue Obmann seinem Vorgänger LA Bürgermeister Josef Jahrmann dankte, skizzierte Nasko seine Zielsetzungen. Diese werden bereits anhand der Mitgliederzusammensetzung ersichtlich: "Bei der personellen Zusammensetzung habe ich mich um eine möglichst breite auch regionale Gewichtung bemüht, um einerseits Themen aus allen Vierteln aufzugreifen, andererseits aber auch in alle Landesteile mit Initiativen zu gehen." Nasko möchte, wie er betonte, an die Tradition der Gründerzeit des NÖ Kulturforums anschließen und insbesondere Kulturbasisarbeit leisten. Um diese bestmöglich umzusetzen, wird es -dies eine Neuerung - in Hinkunft keinen Geschäftsführer mehr geben, sondern Projektleiter. Eine besondere Rolle kommt Prof. Gotthard Fellerer zu, der seit der Gründung Mitglied des NÖ Kulturforums ist. Mit Fellerer gemeinsam hat Nasko auch ein Jahresprogramm für 2004 erarbeitet. So sollen vierteljährliche Wanderausstellungen mit Werken bildender niederösterreichischer Künstler aus den Regionen, schuldidaktische Wanderausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildnerische Erziehung der Akademie der bildenden Künste, eine Plakat- und Postkartenausstellung, demokratie-relevante Jugendinitiativen, das Basisprojekt "Zwischen Aktentasche und Palette", ein Bandwettbewerb, Konzerte in abgeschiedenen Gemeinden, Literaturuntersuchungen für das Mostviertel und Bruck/Leitha, ein Symposion über Kulturförderung des Vertrauten, eine Erneuerung des Kulturmobils durchgeführt werden.

Nasko abschließend: "Wir wollen das Zwiegespräch zwischen Kultur und Leben fördern und erleichtern. In seinem Beitrag "Region im Umbruch" hat Peter Heintel die aktuelle Bedeutung der Regionen hervorgestrichen. Eine Art Unfreiheit als historisches Erbe hätte bewirkt, dass die Regionen selbstständiges politisches und kulturelles Handeln einfach nicht hinreichend gelernt hätten. Ein Umbruch sei notwendig, und diesen Umbruch wollen wir mit der neuen personellen und auch programmatischen Linie für unser NÖ Kulturforum einleiten."
(Schluss)

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