Broukal zu Forschung: Regierung hat luftige Ziele, konkreter Weg bleibt unklar

10.000 neue Forschungsarbeitsplätze schaffen und die Wirtschaft ins Boot holen

Wien (SK) "Nach drei Jahren der Untätigkeit und völligen Zersplitterung der Forschungslandschaft gratuliert sich die Regierung, endlich jene nationale Forschungsstiftung geschaffen zu haben, auf die Österreich schon seit Jahren wartet", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Die vom Bundeskanzler und den Ministern vorgebrachte Behauptung, mit den heute präsentierten Maßnahmen sei das Ziel einer Forschungsquote von 2,5 Prozent bis zum Jahr 2006 zu erreichen, sei schlicht unwahr. ****

Wahr sei vielmehr, dass nach den Plänen der Regierung die Privatwirtschaft zusätzliche 2,4 Mrd. Forschungs-Euro aufbringen müsste, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Wahr sei vielmehr auch, dass bis 2006 10.000 neue Forschungsarbeitsplätze geschaffen werden müssen, davon 3.500 an den Universitäten und wissenschaftlichen Akademien und 6.500 in der Privatwirtschaft.

Die Regierung bleibe jede Antwort auf die Frage schuldig, wie die Ausweitung der Forschungstätigkeit vor sich gehen soll. "Mit Schulterklopfen, Wegschauen und Gesundbeten wird es nicht gehen. Jetzt müssen 10.000 neue Forschungsarbeitsplätze geschaffen und die Wirtschaft muss ins Boot geholt werden", so Broukals abschließende Forderung. (Schluss) cs

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