VP-Walter: Jetzt Anreize zur Lehrlingsausbildung in Wien setzen!

SPÖ Stadtregierung soll sich nicht länger an Lehrlingsbetrieben bereichern

Wien (5. November 2003) - "Die Probleme auf dem Wiener Lehrstellenmarkt löst man weder durch Nichtstun samt Schuldzuweisungen an den Bund noch durch eine ‚Strafsteuer' für nicht ausbildende Betriebe. Wir brauchen positive Anreize seitens der Stadtregierung", stellt heute der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter angesichts der gestiegenen Zahl an Lehrstellensuchenden fest. "Unser Ansatz geht dahin, nicht jene Betriebe, die aus welchen Gründen auch immer nicht ausbilden, durch eine ‚freiwillige' Abgabe zu bestrafen, sondern Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, finanziell zu entlasten und dadurch zu motivieren. Die Bundesregierung hat mit der Lehrlingsprämie in Höhe von 1000 Euro pro Lehrling und Jahr sowie der Senkung der Lohnnebenkosten für Lehrlinge den richtigen Weg gewiesen."

"Die SPÖ-Stadtregierung ‚bereichert' sich hingegen an den Lehrlingsbetrieben in Wien. Seit Einführung der Kommunalsteuer ist diese auch auf Lehrlingsentschädigungen fällig, was einer ‚Bestrafung' der Lehrlingsausbildner gleichkommt. Die SPÖ-Stadtregierung soll Betrieben diesen Betrag refundieren und damit ein Signal zu setzen, wie wichtig Wien die Ausbildung von Lehrlingen nimmt", so der Landesgeschäftsführer.

Walter abschließend: "Darüber hinaus ist bei der Information über Berufe mit Zukunftspotenzial anzusetzen - noch immer konzentrieren sich die Jugendlichen auf wenige Lehrberufe - sowie die Zusammenarbeit zwischen dem AMS Wien und den Unternehmen zu verbessern. Die bundesweiten Zahlen - mehr eingelangte Lehrverträge im Oktober 2003 gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres - sind ermutigend. Es liegt jetzt an der SPÖ-Wien, auch in der Bundeshauptstadt den Abwärtstrend zu stoppen." (Schluss)

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