FP-Madejski: Planungsausschuss: “Masterplan Flugfeld Aspern“ zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht und unnötig

Wien, 05.11.03 (fpd) – In der heutigen Sitzung des gemeinderätlichen Planungsausschusses lehnte der Planungs- und Verkehrssprecher der Wiener Freiheitlichen LAbg. Dr. Herbert Madejkski die Sachkreditgenehmigung für den “Masterplan Flugfeld Aspern“ ab, die mit den Stimmen von SPÖ und ÖVP beschlossen wurde.

Der Masterplan soll nämlich auf der Annahme basieren, dass die S 1 (Nordostumfahrung) über das alte Flugfeld geführt wird, was – zum Glück für die betroffenen Bürger der von SPÖ und ÖVP forcierten “Belastungstrasse“ – in keiner Weise feststeht, kritisierte Madejski.

Denn wenn SPÖ und ÖVP weiterhin die “Durchfahrungs“-Variante verfolgen, die Aspern 8.000 Autos und Essling 15.000 Autos mehr pro Tag bescheren würde als die Trasse außerhalb der Stadtgrenze, sei etwa die für den “Masterplan Flugfeld Aspern“ wolkig vorgesehene “Ideensammlung mit BürgerInnen“ reine Makulatur.

Die Menschen in Aspern, Breitenlee, Essling und Neu-Essling wollen keine “Bezirksdurchfahrung“, was sich auch in bereits über 10.000 Unterschriften gegen die SPÖVP-Planung manifestiert. Das hat man auch schon beim SUPer NOW-Verfahren gewusst und ist trotzdem über die Interessen der Betroffenen “drübergefahren“, so Madejski.

Die Trasse muss außerhalb der Stadtgrenze kommen, daran führt kein Weg vorbei, auch wenn SPÖ und ÖVP noch so gerne eine “Shopping-City Nordost“ mit Autobahnanschluss auf das Flugfeld betonieren wollen. Darum ist beim Masterplan für das Flugfeld die Entscheidung der Trassenführung der S 1 genauso abzuwarten wie jene über die U 2-Verlängerung dorthin.

Jetzt schon Steuergelder für die Arbeiten an einem Masterplan in den Schornstein zu jagen, dessen Grundlagen schon in wenigen Monaten überholt sein könnten, hält Madejski für ein unhaltbares Vorgehen. (Schluß)am

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