Trunk: Politik soll endlich die Anliegen der Jugend checken

SPÖ fordert jugendliche Anliegen in der Politik ernster zu nehmen

Klagenfurt (SP-KTN) - Zur Zeit wird im Familienausschuss in Wien
der aktuelle Jugendbericht 2003 diskutiert. Dieser Bericht ist zwar gut gemeint, aber es fehlen die Konsequenzen daraus. "Es gibt darin keinen einzigen Vorschlag, keinen Lösungsansatz was passieren soll, man könnte einfach sagen die Politik checkt die Anliegen der Jugend nicht", kritisiert NRAbg. Melitta Trunk als Mitglied des Familienausschusses den Bericht, der noch dazu die Altergruppe der 10- bis 14-Jährigen nicht berücksichtigt hat. "Gerade aber in diesem Altern tun sich viele Problem auf, die die weitere Entwicklung der Jugendlichen beeinflusst, etwa Suchtverhalten der familiäre Probleme", so Trunk. Insgesamt wurden 1.500 Jugendliche im Alter von 14 bis 30 Jahren befragt.

Dem Jugendbericht zufolge wünschen sich 70% der Jugendlichen einen sicheren Job, noch vor einer tollen Karriere. "Dieses wichtige Anliegen sollte die Schwarz-Blaue Regierung sehr ernst nehmen, angesichts der 25.000 arbeitslosen Jugendlichen in diesem Land ist es mittlerweile schon fünf nach 12!", bezieht sich Trunk auf einen der Hauptpunkte in dem Bericht. Interessant auch der Umstand, dass sich viele Jugendliche für gesellschaftspolitische Themen einsetzen wollen, aber politischen Parteien eher kritisch gegenüber stehen. Sehr engagiert sind sie jedoch, wenn es darum geht, auf ihr persönliches Lebensumfeld Einfluss zu nehmen. "Hier sollten die Parteien und Institutionen einhaken, die Anliegen der Jugend endlich checken und den Jugendlichen die Möglichkeit geben sich bei einzelnen Projekten stärker einzubringen", fordert Trunk, die Interessen der Jugendlichen ernst zu nehmen und ihrem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Engagement nachzukommen, ohne sie gleich mit Haut und Haar binden zu wollen. (Schluss)

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