Wieder "dicke Luft" beim Postbus vor Aufsichtsratssitzung

Personalvertretung gegen Zerstörung der öffentlichen Verkehrsversorgung

Wien (GPF/ÖGB). Vor der morgigen Aufsichtsratssitzung bei der Postbus AG herrscht wieder "dicke Luft". Für Aufregung sorgt der Antrag, eine Investmentbank mit der EU-weiten Ausschreibung des Verkaufs von 30 Prozent der Postbus-Linien und Dienststellen zu beauftragen.++++

Für den Vorsitzenden der Personalvertretung Robert Wurm wäre ein derartiger Beschluss des Aufsichtsrates eine Kampfansage. Wurm:
"Diese politische Willkür gefährdet die Existenz der öffentlichen Verkehrsversorgung von 744 österreichischen Gemeinden und das Unternehmen." Befürchtet wird, dass dadurch rund 1000 Arbeitsplätze verloren gehen. Wurm: "Wir sind bereit den Abwehrkampf aufzunehmen."(ff)

ÖGB, 05. November 2003
Nr. 915

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