Heinisch-Hosek: Jugendbericht demaskiert schwarz-blauen Koalition!

Gehrer, Bartenstein und Haubner müssen Konsequenzen ziehen

Wien (SK) "Der heute im Familienausschuss behandelte Bericht zur Lage der Jugend in Österreich demaskiert die schwarz-blaue Bundesregierung", erklärte SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek. "Wesentliche Lebensbereiche der Jugend - allen voran Schule und Beruf - sind aus dem Bericht ausgeklammert. Es wird weder mit einem Wort auf die mangelnden Plätze an den Berufsbildenden Schulen noch auf fehlende Lehrstellen oder Arbeitsplätze eingegangen. Dieser Bericht ist oberflächlich und geht an den Bedürfnissen der jungen Menschen vorbei", so Heinisch-Hosek weiter. "Denn Jugendliche wünschen sich einen Beruf der Spaß macht und Sicherheit bietet. Ebenso fehlt die Situation von Jugendlichen, die in zweiter oder dritter Generation in Österreich leben." ****

"In dem sehr oberflächlichen Bericht fehlt auch jeder Lösungsansatz. Man kann wirklich sehr gespannt sein auf die Konsequenzen, die die einzelnen zuständigen MinisterInnen bzw. StaatssekretärInnen ziehen werden. Ich fordere die Minister Gehrer und Bartenstein sowie Staatssekretärin Haubner auf, umgehend schnellgreifende Maßnahmen im Sinne der Jugend zu setzen", sagte die Abgeordnete am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Als positiv wertete die SPÖ-Jugendsprecherin die Tatsache, dass die Studie erstmals die Altersgruppe 14 bis 30 umfasst. Die Jugendforschung der letzten Jahre hat ergeben, dass Jugend kein klar begrenzter Zeitraum zwischen Kindheit und Erwachsensein mehr ist. "Leider wurde wieder einmal auf die Gruppe der 10 bis 14-Jährigen vergessen. Es wäre ein positives Signal, wenn auch diese Altergruppe in den Bericht einbezogen würde." Ein weiteres Ergebnis der Studie ist der notwendige Ausbau der Prävention in verschiedensten Bereichen wie Gesundheit, Tabuthemen wie Magersucht, Missbrauch und Depressionen. "Hier sind, so der eindeutige Schluss aus der Studie, Qualifizierungs- und Kommunikationsmaßnahmen notwendig. Auch hier ist die Regierung aufgefordert dringend Maßnahmen zu setzen", schloss Heinisch-Hosek. (Schluss) wf/mp

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