Bundeskanzler Schüssel bestätigt Bioethikkommission für 2. Amtszeit

Wien (OTS) - Auf Initiative von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel
vor zwei Jahren gegründet, beginnt mit der heutigen Sitzung im Bundeskanzleramt die zweite Amtsperiode der Bioethikkommission. Sämtliche Mitglieder dieses Beirates unter der Leitung von Univ. Prof. DDr. Johannes Huber wurden für diese zweite Amtperiode bestätigt. Der Expertencharakter des Kommission bleibt durch diese personelle Zusammensetzung erhalten. Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dankte allen Mitgliedern des Gremiums, das wesentlich mit zu einer Versachlichung der Diskussionen um zentrale Fragen der Bioethik beigetragen hat und von dem wichtige Handlungsanleitungen für die Politik ausgegangen sind. Schüssel: "Ich danke der Kommission für die differenzierten Stellungnahmen, die die Komplexität der Themen ausleuchten und die Dimension der Entscheidungen darstellen." Der Budneskanzler forderte die Kommission auf, auch in Zukunft "in aller Freiheit und Unabhängigkeit Positionen zu diskutieren und zu entwickeln".

Zu den Arbeitsschwerpunkten in der vergangenen Amtsperiode gehörten unter anderem Stellungnahmen und Berichte zu Themen wie die Biomedizinkonvention des Europarates, das Reproduktives Klonen, die Biotechnologie-Richtlinie, die Förderung von Stammzellenforschung und das 6. EU Rahmenprogramm. Die Kommission trat dafür zu 20 Sitzungen und einer Klausurtagung zusammen, neben den Treffen von mehreren Arbeitsgruppen.

Die Mitglieder der Kommission sind:
UnivProf DDr Johannes Huber (Vorsitzender - AKH Wien, Abt. f. Gyn. Endokrinologie); UnivProf Dr Günther Pöltner (Stellvertreter des Vorsitzenden - Universität Wien, Institut für Philosophie); UnivProf Dr Karl Acham (Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Soziologie); UnivProf Dr Holger Baumgartner (Universität Innsbruck, Medizinische Fakultät, Geschäftsstelle der Ethikkommission Tirol); UnivProf Dr Richard Greil (Universitätsklinik Innsbruck, Innere Medizin); UnivProf Dr Hartmann Hinterhuber (Universitätsklinik für Psychiatrie, Innsbruck); UnivProf DDr Josef Isensee (Universität Bonn, Institut für öffentliches Recht); UnivProf DDr Christian Kopetzki (Universität Wien, Institut für Staats- u. Verwaltungsrecht); UnivProf Dr Ulrich Körtner (Universität Wien, Institut für Systematische Theologie); UnivProf Dr Heinz Ludwig (Wilhelminenspital, 1. Med. Abteilung/Onkologie); UnivProf Dr Gerhard Luf (Universität Wien, Institut für Rechtsphilosophie); UnivDoz DDr Barbara Maier (Landeskrankenhaus Salzburg, Gynäkologie); UnivProf Dr Christine Mannhalter AKH Wien, (Institut für medizinische u. chemische Labordiagnostik, Abteilung für molekulare Diagnostik); UnivProf DDr Meinrad Peterlik (AKH Wien, Institut für Pathophysiologie); Dr Heinrich Scherfler (Biochemie Kundl); UnivProf MagDr Renée Schroeder (Bio Center Wien, Institut für Mikrobiologie); UnivProf Dr Günter Virt (Universität Wien, Institut für Moraltheologie); UnivProf Dr Ina Wagner (TU Wien, Institut für Gestaltungs- u. Wirkungsforschung); UnivProf Dr Kurt Zatloukal (Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Pathologie)

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