ARBÖ: "Großer Österreichischer Automobil-Preis 2003" an Toyota vergeben

Europa-Chef persönlich nahm die begehrte Auszeichnung in Empfang

Wien (OTS) - Der vom ARBÖ verliehene "Große Österreichische Automobil-Preis 2003" wurde am Dienstag Abend bei einer prominent besetzten Autogala an Toyota für den Avensis übergeben. Tadashi Arashima, President und CEO von Toyota Motor Marketing Europe ließ es sich nicht nehmen, die begehrteste Auszeichnung der Branche persönlich aus den Händen von ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter und Nationalratspräsident Dr. Heinz Fischer in Empfang zu nehmen.

Silber ging an BMW für die 5er Reihe und Bronze an VW für den Toureg. Der "Große Österreichische Automobil-Preis 2003" des ARBÖ wird - und das ist einmalig - nicht nur von einer Fachjury, sondern auch von den Lesern des ARBÖ-Klubjournals FREIE FAHRT aus allen neuen Automodellen eines Jahres gekürt. Der "GÖAP" wurde heuer zum 20. Mal vergeben. Anlass genug, um vor den zirka 500 Gästen in der Pyramide in Wien Vösendorf auch die fünf "längstgedienten" Jury-Mitglieder vom jüngsten Jury-Mitglied, Ö3 Moderatorin und Verkehrsredakteurin Daniela Zeller zu ehren. Rennfahrlegende Dieter Quester, Starreporter Heinz Prüller, VN-Motorchef Franz Muhr, Le Mans-Sieger Dr. Helmut Marko und Motorpapst Universitätsprofessor Dr. Hans Peter Lenz waren von der Stunde Null an dabei und haben an allen bisherigen Juryentscheidungen mitgewirkt.

Den Umweltpreis der ARBÖ überreichte ARBÖ-Ehrenpräsident Dr. Kurt Steyrer an OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer. Prämiert wurde die OMV wegen der freiwillig vorgezogenen Entschwefelung der Treibstoffe, die mit Beginn nächsten Jahres eine schlagartige Verbesserung der Luftqualität bringen wird.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter zeigte in seiner Festrede kein Verständnis dafür, dass nur ein Bruchteil der von den Autofahrern gezahlten Steuern und Abgaben für den Straßenbau verwendet wird. "Nur ein leistungsfähiges Straßennetz ist in der Lage, die für die Menschen in diesem Land lebensnotwendig gewordene Mobilität und damit Wohlstand zu gewährleisten sowie den Wirtschaftsstandort Österreich zu sichern", sagte der ARBÖ-Präsident unter Applaus. Kritisch zu hinterfragen sei die Absicht der Regierung, den Straßenbau zu privatisieren und damit zu verteuern. Skeptisch äußerte sich Dr. Schachter über Privatsheriffs zur Verkehrsüberwachung. "Ich will keine Kopfgeldjäger, sondern gut ausgebildete Polizisten und Gendarmen dort, wo es aus Gründen der Verkehrssicherheit wichtig ist."

Dr. Schachter begrüßte die "sechs Jahre zu spät" eingeführte Lkw-Maut, wodurch die Quersubventionierung des Schwerverkehrs durch die privaten Autofahrer vermindert, aber nicht zur Gänze entfallen wird. ARBÖ-Präsident warnte nachdrücklich vor weiteren Belastungen der Autofahrer: "Die Gans, die goldene Eier legt, darf nicht geschlachtet werden. Es ist arg genug, wenn sie gerupft wird." Über die Abschaffung von Besitzsteuern könne man sehr wohl nachdenken, aber nur im Austausch 1:1 und ohne Körberlgeld für den Finanzminister, "wer immer dies auch sein mag". Skeptisch äußerte sich der ARBÖ-Präsident zu "Privatsheriffs.

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