High-Tech-Land Kärnten

LH Haider verlieh "Innovations- und Forschungspreis 2003" - Junges, selbstbewusstes Klagenfurter Unternehmen für Staatspreis für Innovation nominiert

Klagenfurt (LPD) - Als Höhepunkt eines Innovations- und Forschungstages des Landes Kärnten wurde gestern (Dienstag) im Technologiepark Villach der mit insgesamt 21.600 Euro dotierte "Innovations- und Forschungspreis 2003" verliehen. In seiner Festrede betonte Landeshauptmann Jörg Haider, dass sich Kärnten mittlerweile zu einem High-Tech-Land entwickelt hätte, was auch in einer Studie der EU-Kommission (European Innovation Scoreboard 2002) eindrucksvoll bestätigt werde. Dort liege Kärnten auf der Skala der innovativsten Regionen auf Platz 23 unter 148 EU-Regionen.

Man wolle die Rahmenbedingungen für innovative Betriebe und im Forschungsbereich verbessern, damit das Land noch weiter nach vorne gebracht werde, so Haider. Schon jetzt habe man allen Grund stolz zu sein, wenn man die großartige Entwicklung Kärntens zu einer extrem innovativen Region betrachte. "Unsere Investitionen in die Entwicklung von Technologieparks oder in die Bildung haben sich ausgezahlt." In diesem Zusammenhang verwies der Landeshauptmann auf die Eröffnung der ersten HTL für Informationstechnik in Villach und auf die gute Lehrlingsausbildung in Kärnten.

Der "Innovations- und Forschungspreis" wurde bereits zum dreizehnten Mal als Anerkennung des Landes für Kärntner Unternehmen vergeben, die sich durch besonders innovative Leistungen ausgezeichnet hätten. Ein wichtiges Teilnahmekriterium war, dass schon Erfahrungen über die Auswirkungen der innovativen Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen vorliegen.

Eine siebenköpfige Fachjury vergab jeweils 7.200 Euro an folgende Sieger: In der Kategorie Klein- und Mittelbetriebe an die Firma Kaiser Ges.m.b.H. & Co.KG aus Köttmannsdorf für das Projekt "Distance Measuring" Radarsensor als großartige Entwicklung für die Verkehrssicherheit. Raser und Drängler werden in Zukunft aufpassen müssen, denn dieser neu entwickelte Radarsensor misst hundertmal pro Sekunde den Abstand zwischen Autos.

In der Kategorie Grossbetriebe ging der Preis an die Firma Jungfer Separatorenerzeugung GmbH aus Feistritz im Rosental für das Projekt "Verfahren zur Herstellung von PVC-Folien für Beläge". Gleiten oder flitzen kann man mit diesen Belägen für Ski- oder Snowboards. Die Modefreaks unter den Wintersportlern können sich sogar die Farbe passend zum Outfit aussuchen.

In der Kategorie Informationstechnologie gewann die Firma Config Works Informationssysteme & Consulting GmbH aus Klagenfurt mit dem Projekt "CW Advisor TM". Die jungen Kreativen des Unternehmens erklärten, sich schon vor zwei Jahren fix vorgenommen zu haben, diesen Preis zu gewinnen. Sie hätten sich durch alltägliche Verkaufssituationen inspirieren lassen und entwickelten einen "virtuellen Berater". Mit konkreten Fragen und Antworten kann im Internet leichter das richtige Produkt gefunden werden. Diese Firma wurde von der Fachjury auch als Teilnehmer für den Staatspreis für Innovation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit nominiert.
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