Lapp für mehr Arzt-Praxen mit barrierefreiem Zugang

SPÖ-Behindertensprecherin unterstützt Forderung der WGKK

Wien (SK) In den Verhandlungen zwischen Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) und Wiener Ärztekammer fordert die WGKK von den Ärzten konkrete Maßnahmen zur Schaffung von mehr barrierefrei zugänglichen Arztpraxen. SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp unterstützt dieses Anliegen. Sie betonte dazu am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass im Rahmen des Beschlusses des Härtefonds für pflegende Angehörige auch eine Summe von drei Millionen Euro für die behindertengerechte Adaption von Arztpraxen zweckgewidmet wurde. ****

Lapp weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Behindertenorganisation "Bizeps" im Jahr 2001 begonnen hat, Wiener Arztpraxen daraufhin zu untersuchen, ob sie barrierefrei zu erreichen sind. Das schließt einerseits bauliche Voraussetzungen ein (stufenfrei erreichbar, Lift, Gegensprechanlage, WC für Rollstuhlfahrer etc.) und andererseits die Zugänglichkeit für hör-und sehbehinderte Menschen.

Auf der Internetsite von "bizeps" (www.bizeps.or.at) wird das Ergebnis so zusammengefasst: "Es war uns trotz intensivster Recherchen nicht möglich, die barrierefreie Arztpraxis zu finden", das heißt, "dass in keiner Arztpraxis alle Behinderungsarten in ausreichendem Maß berücksichtigt werden". (Schluss) wf

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